Return To Ommadawn

Am 20. Januar 2017 erschien das Album „Return To Ommadawn“ von Mike Oldfield in verschiedenen Varianten.

1. Compact Disc
2. Compact Disc und DVD
3. Vinyl Doppelalbum

Hier wird die Compact Disc beschrieben, die zum Release in Deutschland erhältlich war. Sie entspricht der EU Auflage, die für Universal International Music B.V. in den Niederlanden herausgegeben wurde. Dabei ist das auffälligste Logo, das Virgin EMI Records Logo auf der CD. Jedoch wurde das Album durch Mercury Records veröffentlicht und durch Virgin in den Handel gebracht.

Mercury Records ist eine US – amerikanische Plattenfirma im Besitz von Universal Music Group. In den Vereinigten Staaten erfolgt der Vertrieb durch Island Records ; in Großbritannien durch Virgin EMI Records.

Die Universal Music Group (UMG) ist das größte der drei Major-Label neben Sony Music und der Warner Music Group. Sie hat den weltweit größten Anteil am Musikmarkt mit 32,8 % im Jahre 2016.[2]

Sie entstand 1995 aus der Übernahme der Music Corporation of America (MCA) durch Seagram und den Zukauf von PolyGram 1998. Universal Music ist seit 2000 eine Tochtergesellschaft des französischen Medienkonzerns Vivendi. Universal Music war ursprünglich das Musiklabel des von Carl Lämmle gegründeten Filmstudios Universal Pictures.

Im Jahr 1991 übernahm Thorn EMI im Jahr 1992 für eine Milliarde US-Dollar das bis dahin unabhängig agierende Tonträgerunternehmen Virgin Records von der Virgin Group. EMI war eines der vier weltgrößten Major-Labels. 2011 wurde es in großen Teilen von der Universal Music Group übernommen und seitdem größtenteils zerschlagen.

Dies aber nur am Rande.

Die CD an sich hat einen guten Sound, in Mike Oldfield Qualität. Die Disc ist mit dem Bild des Covers bedruckt.

Das Booklet besteht aus zwölf Seiten das acht Bilder hat und zwei Seiten mit Informationen zum Album, Aufnahme und Instrumenten. Die Bilder stammen aus Nassau (Bahamas).

Das Cover ist mal etwas ganz anderes und hat einen Hauch von er Fernsehserie „Game of Thrones“.

Tracks

1. Part One (21:11)
2. Part Two (20:56)

Composed by Mike Oldfield.
Produced by Mike Oldfield.

Daten

Veröffentlicht am: 20.01.2017
Veröffentlicht in: Deutschland
First Release: 20.01.2017
Medium: Compact-Disc
Label: © 2017 VirginEMI / Mercury Records Limited
EAN: 602557256680
Artikel-Nr.: CDV 3166

Informationen aus dem Booklet

Produced and Engineered by Mike Oldfield

Written by Mike Oldfield
Published by Universal Music Publishing Ltd.

Project Co-Ordinated by Daryl Easlea for Virgin EMI
With special thanks to Georgie Pruden

Illustratio: Rupert Lloyd @ Diablo Pixels
Inner cover photography by Mike Oldfield, Nassau 2016
Artwork: Phil See at Waldo´s Design & Dream Emporium

R2: Ali Norris, Steve Sketton
Business Affairs: Colin Smith

Mastered by Paschal Byrne at Audio Archiving
5.1 mix by Mike Oldfield, DVD prepared by Ray Shulman at Isonic
Vinyl Half-Speed Mastered by Miles Showell at Abbey Road

Thanks to Clive Cawley, Ted Cockie, Ted Cummings, Bruno Morelli, Andy Knox, Ben Alexnader
Mike would like to thank Adam Baker and Daryl Easlea for encouragement, help and inspiration

Tubular Beats

Mike Oldfield ist ein unvergleichlicher Künstler. Innerhalb der letzten Jahrzehnte schrieb er zeitlose und einzigartige Musik wie den Klassiker Tubular Bells (1973) oder die Hit-Singles „Moonlight Shadow“ und „To France“. Er war mit über 30 Alben und 25 Singles in den UK-Charts vertreten und wurde weltweit mit Platin, Gold und Silber ausgezeichnet. Nun macht er das Undenkbare möglich: er remixt gemeinsam mit dem mehrfach mit Platin ausgezeichneten deutschen Produzenten Torsten „York“ Stenzel (u.a. Taucher, DJ Sakin & Friends, Zusammenarbeit mit Faithless, Moby, Tina Turner, ATB) seine größten Hits. Quelle: www.amazon.de

Dem ist im großen und ganzen nichts hinzuzufügen. Das Album „Tubular Beats“ füllt im Plattenschrank endgültig die Lücke in der Kategorie „Remixe“. Davon gibt es in der Tat viel zu wenig von den Guten. Schön das es nun diese Compilation gibt

Tubular Beats enthält bekannte Songs von Mike Oldfield, die in einem neuen, tanzbaren Stil neu abgemischt wurden. Die Remixe wurden in erster Linie aus den originalen Aufnahmespuren gewonnen. Für einige Songs spielte Mike Oldfield jedoch neue Gitarrenparts ein. Mike Oldfield behielt während des Remixprozesses stets die kreative Kontrolle. Was noch viel wichtiger ist, man hört aus jeder neuen Version eindeutig den originalen Song. Hier wurden nicht einfach nur an ein paar Regler  gedreht. Auf Tubular Beats ist immer noch alle ein Original von Mike Oldfield. Und das ist auch gut so. 

Der Einfluss von Torsten Stenzel ist unverkennbar. Insgesamt wirkt das Ergebnis der Zusammenarbeit auf mich harmonisch.

Alle Songs wirken in ihrem neuen Gewand frisch, modern, zeitgemäß und kein bisschen angestaubt. Wenn man bedenkt wie alt „Northstar“, „Ommadawn“ oder „Guilty“ sind. Auf Tubular Beats hören sich die Songs einfach fantastisch an ohne dabei zu nerven.

„Moonlight Shadow“ wirkt ein bisschen befremdlich, was aber auch daran liegen mag, dass es von diesem Song schon so viele Remixe gibt. Ähnliches gilt auch ein bisschen für „To France“.

Tubular Beats wird durch den brandneuen Song „Never Too Far“ mit der ehemaligen Nightwish-Sängerin Tarja Turunen noch etwas aufgewertet. Der Song ist eine hübsche Zusammenarbeit von Mike Olldfield, Tarja Turunen und Torsten Stenzel. Es ist so von jedem etwas drin.  „Never Too Far“ gehört einfach dazu, wo sollte man es auch sonst unterbringen?

Insgesamt ein gutes Remixalbum, das anregt und nicht aufregt.


Veröffentlicht am: 01.02.2013
Veröffentlicht in: Deutschland
First Release: 01.02.2013
Medium: CD
Label: EDEL Germany GmbH / earMUSIC
EAN: 4029759084846
Artikel-Nr.: 0208484ERE – LC 01666

Tracks

01. Let There Be Light (York Remix)
02. Far Above The Clouds (York Remix)
03. Ommadawn (Mike Oldfield + York Remix)
04. Guilty (Mike Oldfield + York Remix)
05. Tubular Bells (Mike Oldfield + York Remix)
06. To France (Radio Remix)
07. Northstar (Mike Oldfield + York Remix)
08. Moonlight Shadow (Radio Remix)
09. Guilty (York + Mike’s Electrofunk Remix)
10. Tubular Bells 2 (Mike Oldfield + York Remix)
11. Never Too Far (+ Tarja Turunen)


 

The Platinum Collection

Die „The Platinum Collection“ in der ersten Auflage erschien als Double-Jewel-Case, ähnlich wie damals, dem von „Boxed“ und „The Complete“ in der Erstauflage. Allerdings schaut das Case diesmal ein bisschen Anspruchsvoller aus, da die Trays und das komplette Cover transparent sind.

Der erste Eindruck ist somit schon mal ansprechend. Das Cover kommt einem ja ein bisschen bekannt vor. Genau, das gab es schon mal 2003, als „The Complete Tubular Bells“ von WEA erschien.

Das Bookelt beinhaltet unter andern fünf Textseiten in englischer Sprache. Hier hat der Musikredakteur Joel McIver die Mike Oldfield Musikstory niedergeschrieben. Ansonsten ist das Booklet leider etwas spartanisch ausgefallen. Zwei Bilder von Mike in jungen Jahren und eine Menge Coverabbildungen. Auf mehr, muss der Fan leider verzichten.

Die drei Disc sind dabei auch recht schlicht gehalten. Ein einfaches grau mit silberner erhabener Schrift. War auch schon mal da, dieses einfach Design kennt man von „Tubular Bells III“.

Gerüchte über einen „Deluxe Schuber“ bestätigten sich mit dieser Ausgabe nicht. Vielleicht auch besser so, denn das wäre nur Pappe gewesen das eh schnell zerschrabbelt aussieht.

Kommen wir zur Musik. Auf der ersten Disc wird man von „Don Alfonso“ enttäuscht. Die Aufnahme kommt in Mono aus den Lautsprechern. Anscheinend gibt es keine entsprechenden Originalaufnahmen mehr und Virgin hat sich bei dieser Aufnahme nicht viel Mühe gegeben. Ein klares Manko an dieser CD.

Auf der zweiten Disc gibt es einen „Hiddentrack“. Im 17.Track „Evacuation“ aus dem Jahre 1984 gesellt sich im Anschluss „Legend“ aus dem Jahre 1985. Dies bleibt im Cover ohne jegliche Erwähnung. „Legend“ war die B-Seite von der Single „Pictures in the dark“. Insgesamt werden 10 Tracks als Digital Remastered aus dem Jahre 2000 ausgewiesen.

Auf der dritten Disc fällt „Far Above The Clouds“ auf. Es entspricht der Album-Version, die einige Sekunden später beginnt und dann früher ausgeblendet wird. Bei „The Millennium Bell“ handelt es sich um die bis heute  unveröffentlichte kurze Radio Version.

Insgesamt ist „The Platinum Collection“ hörenswert und vielleicht für Fans von großem Interesse. Insgesamt wurden 8 bzw. 9 Songs auf CD gebracht, die es bisher auf keiner Compact Disc gab.

Dazu gehören:

Auf CD 1:

Don Alfonso 1975

Auf CD 2:

Guilty – Long Version 1979
To France (Extended Version) 1984
Legend 1985

Auf CD 3:

Pictures In The Dark 1985
Shine (Extended Version) 1986
Islands (12″ Mix) 1987
Flying Start (12″ Version) 1987
The Time Has Come (12″ Version) 1987

Ist man mal ganz ehrlich, handelt es sich hier einfach noch mal um ein Geschäft mit Mike Oldfield für Virgin und EMI, bevor der ganze Backkatalog zu Universal Music überging. Ob sich das lohnt, wird man erst nach einer gewissen Zeit sehen.

Persönlich glaube ich nicht daran, da sie die meisten Leute solche Songs sowieso aus dem Internet saugen. Und im Internet, da schwirren diese Songs schon eine ganze Weile herum. Und was ich immer wieder lernen muss, den Leuten ist die Qualität meistens eher zweitrangig.

Absolut TOP an „The Platinum Collection“ ist die Tatsache das Virgin/EMI auf einen Kopierschutz verzichtet hat. Zumindest gibt es dazu keinen Hinweis und bisher auch keine Abspielprobleme.


Veröffentlicht am: 10.03.2006
Veröffentlicht in: Deutschland
First Release: 10.03.2006
Medium: 3 CD
Label: Virgin / EMI
EAN: 0094635493627
Artikel-Nr.: MIKECDX17

 

Light And Shade

Das Doppelalbum Light And Shade von Mike Oldfield sollte ursprünglich am 26.09.2005 auch in Deutschland erscheinen. Dieser Termin wurde jedoch ohne Angaben von Gründen auf den 07.10.2005 verschoben.

Die ersten Fans hatten dann auch schon kurz nach dem 26.09.2005 ein Exemplar auf dem europäischen Ausland im CD-Player. Am Freitag, den 07.10.2005 konnte dann der Run auf die deutschen Länden erfolgen.

Ich persönlich war ein bisschen enttäuscht. Zum einen ist die deutsche Ausgabe mit der Auflage Light And Shade aus Frankreich zu 95% identisch, zum anderen fehlen hier die Bonustracks von der Special Edition Light And Shade (UK).

Auf dem Cover in Deutschland gab es anstelle eines großen Stickers, einen kleinen runden mit Werbung für www.conrad.de.

Geht man von der ganzen Promo-Maschinerie aus, so ist das Booklet im Case falsch eingelegt. Aber das lässt sich ja schnell ändern. Einfach drehen. 🙂

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Positives zu dieser ganzen Geschichte, es ist kein Kopierschutz auf der CD. Des Weiteren müssen wir Fans wohl nicht durch die Länder Reisen, denn es handelt sich allem Anschein nach um eine Europa-Ausgabe, bei dem hier beschriebenen Doppelalbum.


Veröffentlicht am: 07.10.2005
Veröffentlicht in: Deutschland
First Release: 26.09.2005
Medium: Doppel CD
Label: Mercury
EAN: 60249873810
Artikel-Nr.: 9873810 (CD „Light“ 9873811 – CD „Shade“ 9873812)

Tracks

Disc: Light

01 Angelique (4:40)
02 Blackbird (4:39)
03 The Gate (4:14)
04 First Steps (10:02)
05 Closer (2:51)
06 Our Father (6:50)
07 Rocky (3:19)
08 Sunset (4:47)

Tracks im U-MYX Format
Quicksilver
Our Father
Slipstream
Angelique

 

Disc: Shade

01 Quicksilver (5:55)
02 Resolution (4:33)
03 Slipstream (5:15)
04 Surfing (5:36)
05 Tears Of An Angel (5:38)
06 Romance (4:00)
07 Ringscape (4:22)
08 Nightshade (5:11)


 

The Orchestral Tubular Bells

Mit dem Produktionsdatum 2003, erschien am 05.01.2004 eine Neuauflage von „Orchestral Tubular Bells“.

Die Aufnahme entstammt dabei der Originalauflage von 1975 und ist vielleicht für Sammler nur zweitrangig von Interesse.

Falk Böhme hat mir freundlicher Weise die vorliegenden Informationen inkl. Scans zur Verfügung gestellt. Gefunden hat Falk diese CD, mit einem reichhaltigem Booklet bei MediaMarkt in Berlin zum Schleuderpreis von 4,99 €.

Im Booklet ist die Einleitung von John Howard aus dem Jahre 1989 und eine Biografie von „The Royal Philharmonic Orchestra“.

In der Zwischenzeit habe ich auch noch ein Exemplar bei den Sonderangeboten gefunden.


Veröffentlicht am: 05.01.2004
Veröffentlicht in: Deutschland
First Release: 17.01.1975
Medium: CD
Label: EMI Music Germany GmbH & Co KG (3 Virgin U)
EAN: 724359317526

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Tubular Bells II & III by Aldi

Passend zum Erscheinen von „Tubular Bells 2003“ von Mike Oldfield, gab es im Juli 2003 bei Aldi, der bekannten Handelskette, die beiden Alben „Tubular Bells II“ und „Tubular Bells III“ in einem Pack für schlappe 12,99 €. Nennen wir es „Tubular Aldi“.

Die Bells auf der Vor- und Rückseite der Umverpackung sind jeweils spiegelverkehrt. Die CD´s im inneren sind so, wie die originalen Ausgaben.

Daher gibt es an dieser Stelle auch keine weiteren Beschreibungen, sondern nur die entsprechenden Links zu den bestehenden Artikel.

Diese Auflage muss jedoch sehr klein gewesen sein oder alle Fans haben sich auf diese Verpackung mit den bekannten Alben gestürzt. Diese „Compilation“ war teilweise schon am ersten Tag vergriffen.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Holger von www.tubular-world.com, der mir eine seiner „Compilation“ fair überlassen hat.

Und ich bedanke mich aufs Herzlichste bei Torben (www.tk-sports.com), der Aldi-Nord über Tage belagert hat, um zumindest ein Exemplar für mich zu ergattern.


Veröffentlicht am: 23.07.2003
Veröffentlicht in: Deutschland (Nur bei Aldi Nord)
First Release: 31.08.1992 & 31.08.1998
Medium: Compact-Disc
Label: WEA
EAN: 29084616
Artikel-Nr.: 29804616


The Complete Tubular Bells

Mit „The Complete Tubular Bells“ gibt es seit Mai 2003 nun alle drei Tubular Bells Varianten. Diese limitierte Edition macht auch klar, das „The Millennium Bell“ nicht unter Tubular Bells einzuordnen ist.

Fast dreißig Jahre nach erscheinen von „Tubular Bells“ erfüllte Mike Oldfield sich einen eigenen Wunsch und nahm die Urfassung seines Klassiker als „Tubular Bells 2003“ neu auf.

Dies und auch die Tatsache das die Urfassung bei Virgin 1973 erschien, verdeutlicht, wie Mike Oldfield zu seiner ersten Version steht. In „The Complete Tubular Bells“ ist das Album „Tubular Bells 2003“ das Erste von insgesamt drei Alben.

Die „Tubular Bells II“ bauen auf das Werk „Tubular Bells“ auf, bzw. sind nun eine Fortsetzung von „Tubular Bells 2003“ und erweitern die Melodien mit neuen Ideen. Das Stück ist voll gespickt mit Sphärensounds, Elemente traditioneller keltischer Folkmusic mit vereinzelten Rockeinlagen – immer mit dem Ziel, das Kino im Kopf des Zuhörers anzuregen.

In „Tubular Bells III“ lebt die Musik voller Esprit und Innovation. Alte Melodien verknüpfen sich mit neuen Möglichkeiten und Arrangement. Mike Oldfield geht mit der Zeit in die Zukunft, ohne von seine alten Eigenbrötlerrieschen und introvertierten Pfaden völlig abzuweichen.

Dadurch, das nun „Tubular Bells 2003“ als das erste Album zu verstehen ist, wird der Sound aus II und III ein wenig an die Wand gespielt. Es fehlt, wenn man die Alben nacheinander anhört, die Steigerung in der Qualität. „Tubular Bells 2003“ ist nicht vollkommen, aber man hört einen klanglichen Unterschied zu den letztendlich zuvor erschienenen Alben.

„The Complete Tubular Bells“ ist bestens geeignet für eingefleischte Sammler, aber auch für neue Fans, die Mike Oldfield und seine Tubular Bells einfach ein bisschen besser kennen lernen wollen.

Die beiliegende DVD ist absolute Geschmacksache. Das Video mit dem Remix von „Introduction“ wirkt leicht wie ein LSD-Trip, da hier, die zwar schönen, Aufnahmen einfach wild aneinander gereiht und vermischt wurden. Immer wieder fliegt eine Bell durch das Bild und wenn man das ganze dreimal gesehen, will man diesen sehr gut gemachten Remix von Mike Oldfield nur noch hören.

Dazu kommen noch 3 Tracks im 5.1 Dolby Digital bzw. DTS Mix, leider ohne Video. Der Sound ist Bombastisch, auch wenn man den Eindruck hat, das Mike Oldfield ein bisschen zuviel an den Reglern gespielt hat. Mit „Tubular Bells“ in diesem Sound, jagt es einem von einer Gänsehaut zur Nächsten und es ist nichts mehr, wie es einmal war.

Zwei Nachteile gibt es an dieser Compilation. Zum einen ist „Tubular Bells 2003“ kopiergeschützt (siehe Copy Protected), was unter Umständen zu Problemen führen kann. Zum anderen sieht das Booklet nach einigen Jahren im Gebrauch mit Sicherheit nicht mehr so schön aus, da es einfach nur aus Pappe mit Hochglanzpapier besteht.

Mich persönlich erinnert „The Complete Tubular Bells“ ein wenig an Star Wars. Jahrelang glaubte man Episode 1 – 3 zu kennen, bis man uns dann davon überzeugte das dies bisher schon die Episoden 4 – 6 waren.

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Tubular Bells 2003 includes DVD

„Tubular Bells 2003“ mit einer Bonus DVD von Mike Oldfield wurde am 26.05.2003 veröffentlicht.

Mike Oldfield produzierte sein „Re-Recording“ nach rund dreißig Jahren im neuen und modernen Gewand. Zusätzlich bereitete Mike Oldfield zu dem Zeitpunkt eine Dolby Digital 5.1 Abmischung vor. Einen ersten Eindruck erhielt man durch drei Tracks auf der beiliegender DVD.

Die beiliegende DVD ist absolute Geschmacksache. Das Video mit dem Remix von „Introduction“ wirkt leicht wie ein LSD-Trip. Die verwendeten, zwar schönen, Landschaftsaufnahmen wurden einfach wild aneinander gereiht und vermischt. Immer wieder fliegt eine Bell durch das Bild und wenn man das ganze dreimal gesehen, will man diesen sehr gut gemachten Remix von Mike Oldfield nur noch hören, aber nicht mehr sehen.

Zu den drei Tracks im 5.1 Dolby Digital Mix, gibt es noch jeweils einen DTS und PCM Stereo Mix. Leider sind alle Aufnahmen ohne Video. Der Sound ist Bombastisch, auch wenn man den Eindruck hat, das Mike Oldfield ein bisschen zuviel an den Reglern gespielt hat. Mit „Tubular Bells“ in diesem Sound, jagt es einem von einer Gänsehaut zur Nächsten und es ist nichts mehr, wie es einmal war.

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Tubular Bells 2003

„Tubular Bells 2003“ von Mike Oldfield wurde am 26.05.2003 veröffentlicht.

Mike Oldfield produzierte sein „Re-Recording“ nach rund dreißig Jahren im neuen und modernen Gewand.

Cover und Booklet wirken moderner und frischer als je zuvor. Trotz nur einem achtseitigem Booklet, wurden viele interessante Details zur Instrumentierung mit abgedruckt.

In Europa wurde ein neues Album von Mike Oldfield erstmalig mit einem Kopierschutz versehen. Was eigentlich illegale Kopien verhindern sollte, wurde zum Ärgernis. Die CD lässt sich nur in einem normalen CD-Player optimal abspielen. Der beigefügte Player, für den PC, auf der CD unterbricht die einzelnen Tracks. Was einfach schwachsinnig für so ein Instrumentalstück ist. Grund dafür ist schlicht und ergreifend die schlechte Programmierung durch Warner Music. Weiteres unter „Copy Protected“.

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Children of the sun

The Sallyangie

Sallyangie die Zweite. Nach Rund 32 Jahren gibt es eine wiederholte Neuauflage dieser Scheibe. Sie gehört nicht wirklich hierher, da diese Scheibe schließlich unter den Interpreten „The Sallyangie“ veröffentlicht wurde.

Nur ich persönlich zähle „Children of the sun“ einfach zu dem ersten Longplayer von Mike Oldfield. Schließlich hat Sally, wie auch Terry, an anderen Scheiben mitgewirkt.
Würde ich eine Fanpage für Sally Oldfield gestalten, wäre dies auch die erste Scheibe.

Die Charts wird diese Scheiben genauso wenig wie damals auch heute nicht erobern. Aber sie zeigt einem, wie es mit Mike Oldfield begonnen hat.
Als Bonus gibt es in der Neuauflage eine zweite CD, die bis Dato unveröffentlichte Tracks enthält. Sämtliche Aufnahmen wurden Remastered und dementsprechend bearbeitet.

Die Tracks 16-18 sind improvisierte Gitarrenstücke von Mike Oldfield. Teile davon kann man in den Alben „Tubular Bells“ und „Amarok“ wiederfinden. Der Track „A Sad Song For Rosie“ wiederum, findet sich im zweiten Teil von „Ommadawn“ wieder.

Allesamt kann man sich die Scheibe zwischendurch einfach mal anhören. Sie ist harmonisch und verfügt über einen guten Klang.

Die ganze CD befindet sich in einem Pappschuber. Das Cover auf dem Pappschuber entspricht der amerikanischen Ausgabe von 1968.

Tracks

Disc 1

01 Strangers (01:17)
02 Lady Mary (03:43)
03 Children of the Sun (05:06)
04 A Lover for all Seasons (03:43)
05 River Song (03:41)
06 Banquet on the Water (04:44)
07 Balloons (05:29)
08 Midsummer Night’s Happening (04:12)
09 Love in Ice Crystals (03:06)
10 Changing Colours (00:25)
11 Chameleon (02:26)
12 Milk Bottle (00:35)
13 The Murder of the Children of San Francisco (04:00)
14 Twilight Song (02:35)
15 Song of the Healer (03:03)
16 Stranglers (01:13)

Disc 2

01 Children of the Sun (Minus Intro) (04:11)
02 Mrs Moon and the thatched Soup (06:18)
03 Branches (06:54)
04 A sad Song for Rosie (02:14)
05 Colour of the World (02:30)
06 Two Ships (03:17)

Sally: Vocals and Guitar
Mike Oldfield: Vocals and Guitar
Terry Cox: Drums, African Drums, Finger Cymbals, Tambourine and Triangle
Ray Warleigh: Flute
Music arrangements, for two Violins, Viola, Cello and Harpsochord on „Lady Maria“ and „Midsummer Night´s Happening“ are by David Palmer
Produced by Nathan Joseph

All tracks published by Logo Songs Ltd.
Disc One Tracks 1-16 produced 1969
Disc Two Tracks 1-6 produced 2002
Track 2-4 are Mike Oldfield Guitar Improvisations
Track 5-6 by Sally Oldfield prod Shel Talmy

Daten

Veröffentlicht am: 12.08.2002
Veröffentlicht in: Deutschland
First Release: November 1968
Medium: Compact-Disc
Label: Sanctuary Records Group Ltd. – Castle Music
EAN: 050159154524
Artikel-Nr.: CMDD545

Tres Lunas (Includes MusicVR)

Ganze sieben Tage vergingen, da erschien „Tres Lunas“ (Tr3s Lunas) von Mike Oldfield in einer weiteren Version. Das „MusicVR – 3D Interactive PC Game“ gab es nun nicht mehr als separate Beilage auf einer CD-ROM. Vielmehr wurde das PC-Spiel einfach mit auf die Audio-CD gepackt.

Die Tatsache das aus der Audio-CD „Tres Lunas“ nun eine Multimedia CD wurde, hatte den Nachteil, das man die CD auf einigen PC´s nun nicht mehr anhören konnte. Bzw. kann man diese Umgehen, wenn man den Autostart im Laufwerk abschaltet und direkt mit einem Player auf die CD zugreift.

Somit war das schon die zweite CD von Mike Oldfield, die einen „kleinen“ Kopierschutz hatte.

Im Programm und in der Musik unterscheidet sich die 2.Auflage zur Erstausgabe von „Tres Lunas“ nicht. Möglich ist, das am Programm noch gearbeitet wurde. Teilweise gab es bei dem Spiel zu Beginn Startschwierigkeiten.

Die Unterschiede zur ersten Ausgabe findet an auf dem Sticker auf dem Case, auf dem Inlay, auf der CD und auf der Rückseite der CD-Hülle. Zusätzlich hat „Tres Lunas“ mit der zweiten Auflage eine neue Artikelnummer und einen neuen EAN-Code erhalten.

Die Veröffentlichung erfolgte über Warner Music Spain S.A., wobei die Pressung, wie zuvor, in Deutschland erfolgt.


Veröffentlicht am: 10.06.2002
Veröffentlicht in: Deutschland
First Release: 03.06.2002
Medium: Compact-Disc mit CD-ROM Track
Label: Warner Music Spain S.A.
EAN: 809274769824
Artikel-Nr.: 0927 476982

 

Tracks

01 Misty (03:59)
02 No Mans Land (06:08)
03 Return To The Origin (04:38)
04 Landfall (02:19)
05 Viper (04:32)
06 Turtle Island (03:40)
07 To Be Free (04:21)
08 Fire Fly (03:46)
09 Tr3s Lunas (04:35)
10 Daydream (02:15)
11 Thou Art In Heaven (05:22)
12 Sirius (05:47)
13 No Mans Land reprise (02:56)
14 To Be Free radio edit (03:56)

All tracks written by Mike Oldfield


 


Tres Lunas (2 Disc Set)

Zweieinhalb Jahre mussten wir warten, bis das neue Album „Tres Lunas“ (Tr3s Lunas) von Mike Oldfield veröffentlicht wurde.

Das hier beschriebene Album erschien im Doppelpack. Zum einen die Audio-CD „Tres Lunas“ und zum anderen die CD-ROM mit „The Music VR – 3D Interactive PC Game“.

Das Spiel, kurz MVR, wurde mit dem Album als Demoversion verkauft. Zum Freischalten der Vollversion muss man sich auf der Homepage von Mike Oldfield im Internet registrieren und einen zusätzlichen Betrag mittels Kreditkarte bezahlen.

Obwohl in der Erstauflage „Tres Lunas“ als Doppel-CD erschien, wurde das Album nur mit dem Preis einer einfachen CD bewertet. Damit war das neue Album, beim Kauf im Laden, so teuer wie eine reguläre CD.

Einen Hinweis für das Spiel findet man vorne auf dem Cover in Form eines Stickers und auf der Rückseite steht dies auch noch einmal unterhalb der Tracks.

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Elements – 2.Auflage

„Elements“ von Mike Oldfield, die zweite Auflage.

Unerwartet und ohne große Vorankündigung brachte Virgin zum zweiten Mal die „Elements“ Box am 26.11.2001 auf den Markt.

Die erste Ausgabe von 1993 war schon seit langer Zeit vergriffen und nur noch im Second-Hand, teilweise auf Börsen oder bei Auktionen zu ergattern.

Die zweite Ausgabe ist ein wenig abgespeckter als 1993 und enthält kleinere Korrekturen. War die erste Box noch aufwendig mit einen Kunststoffschuber ausgestattet, in der sich vier einzelne CD-Case befanden, so wurden diesmal die vier CDs einfach in ein Slim-Case gepackt.

Das erste Booklet war noch gebunden und hatte seinen eigenen Platz, während das Neue nur noch gefaltet und getackert in dem Case liegt.

Musikalisch tut es der Sache natürlich keinen Abbruch. Aber als treuer Fan, der die Originalausgabe verpasst hat, schmerzt es einfach.

Wie auch die erste Ausgabe, ist diese Ausgabe heute nur noch schwer oder als Import zu erhalten. Die Preise variieren zwischen 45,00 € und 60,00 €. Lohnen tut sich dieser finanzieller Aufwand auf jeden Fall, da sich die Remastered Versionen von Chris Blair sehr gut anhören.

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The Best of Tubular Bells

Im Jahr 2001 sollte es also mal wieder soweit sein, Virgin möchte an seinem ehemaligen Künstler Mike Oldfield Geldverdienen. Schon gibt es im Juli 2001 auch Gerüchte, das Mike Oldfield wieder von WEA zu Virgin zurückkehrt.

Ob das Album nun für alle die gedacht ist, die sich „Tubular Bells“ endlos auf die Ohren geben oder ob damit neue Kunden gewonnen werden sollen, ist mir schleierhaft. Eines ist klar, mit „The Best Of Tubular Bells“ erhält man über alle 5 Alben zum Thema „Tubular Bells“ eine angenehme Hörprobe.

Das Album bietet von Track zu Track eine andere Version. Es springt von der Originalversion zur Orchestral Aufnahme , wieder zurück und später sogar in die Liveversion aus „Exposed“ Im Endeffekt eine neue interessante Art „Tubular Bells“ zu hören und zu genießen.

Das Booklet enthält eine kurze Biografie sowie eine Übersicht der von Virgin veröffentlichten Alben. Ein Teil davon der Remastered Versionen und ein Teil der originalen CD´s.

Die Biografie wurde durch Paul Harris von Dark Star verfasst.

Der Anhang für die Tracks fällt entsprechend länger aus, da die Copyrights bei Virgin und Warner (WEA) liegen. Allerdings ist dabei ein Fehler unterlaufen, denn Track 4 & 7 wurden zusammen benannt, was nicht sein kann, da „Tubular Bells II“ nicht im Jahre 1979 sondern 1992 erschienen ist.


Veröffentlicht am: 04.06.2001
Veröffentlicht in: Deutschland
First Release: 04.06.2001
Medium: Compact-Disc
Label: Virgin Records Ltd.
EAN: 724381014028
Artikel-Nr.: CDV2936

Tracks

01 Tubular Bells – Part 1 (Original Edit.) 04:42
02 Tubular Bells – Part 1 (Orchestral Edit.) 03:14
03 Tubular Bells – Part 1 (Original Edit.) 03:47
04 Tubular Bells – Part 1 (Exposed Edit.) 03:20
05 Tubular Bells – Part 1 (Original Edit.) 08:29
06 Tubular Bells – Part 2 „The Caveman Song“ (Original Edit.) 04:46
07 Tubular Bells – Part 2 (Exposed Edit.) 04:15
08 Sentinel (Tubular Bells II) 08:07
09 The Bell (Tubular Bells II) 06:59
10 Far Above The Clouds (Tubular Bells III) 05:28
11 The Millennium Bell (The Millennium Bell) 07:32
12 Tubular Bells – Part 2 „Sailors Hornpipe“ (Original Edit.) 01:34

 

Tracks 1,3,5,6 & 12
Taken from Tubular Bells
Composed by Mike Oldfield
Produced by Mike Oldfield, Simon Heyworth & Tom Newman
Recorded at the Manor Studios 1972/1973
Published by EMI Viging Music Ltd
Originally released 1973 Virgin Records Ltd
Digitally re-mastered 2000 Virgin Records Ltd

Track 2
Taken from The Orchestral Tubular Bells
Composed by Mike Oldfield
Produced by David Belford & Mike Oldfield Oledfield
Arranged by David Belfort
Performed by Royal Philharmonic Orchestra
Conduced by David Belford
Recorded by The Manor Mobile 1974
Mixed ar the Manor Studios
Published by EMI Viging Music Ltd
Originally released 1975 Virgin Records Ltd
Digitally re-mastered 2000 Virgin Records Ltd

Track 4
Taken from Exposed
Composed by Mike Oldfield
Produced by Philip R. Newell & Mike Oldfield
Recording Engineer Alan Perkins, Greg Sgriver & Kurt Munkacsi
Recorded live 1979
Recorded Unit: The Manor Studio´s Mobile
Remixing Studio: The Town House
Executive Recording Supervisor Philip R. Newell
Published by EMI Viging Music Ltd
Originally released 1975 Virgin Records Ltd
Digitally re-mastered 2000 Virgin Records Ltd

Track 7 & 9
Taken from Tubular Bells II
Composed by Mike Oldfield
Produced by Trevor Horn, Mike Oldfield & Tom Newman
Published by EMI Music Ltd
Production 1992 Warner Music UK Ltd
Licensed courtesy of Warner Music UK Ltd

Track 10
Taken from Tubular Bells III
Composed by Mike Oldfield
Produced and engineered by Mike Oldfield
Published by EMI Music Ltd
Production 1998 Warner Music UK Ltd
Licensed courtesy of Warner Music UK Ltd

Track 11
Taken from The Millennium Bell
Composed by Mike Oldfield
Produced by Mike Oldfield
Vocals by Nicola Emmanuel & David Serame, Miriam Stockley, Pepsi
Additional vocals by The London Handle Choir
The Grant Gospel Choir
Published by EMI Music Ltd
Production 1999 Warner Music UK Ltd
Licensed courtesy of Warner Music UK Ltd


 

Remastered

Im Zeitraum von Mai bis Juli 2000 wurden von Virgin Records sämtliche sechzehn Alben, aus den Jahren 1973 bis 1991, neu veröffentlicht.

Dieses CD Alben erschienen in der HDCD-Format gemasterten Fassungen.

Simon Heyworth, der bereits als Co-Produzent auf „Tubular Bells“ mitwirkte, zeichnete hierfür verantwortlich.

Alle Alben enthalten neue Booklets, die mit Anmerkungen von Dave Laing versehen sind.

Stellt man alle Alben in der richtigen Reihenfolge auf, ergibt sich dieses Bild.

Allerdings wurde beim Drucken ein Fehler übersehen. Das Album „Islands“ passt da nicht wirklich rein.

Weitere Bilder werden hier zu einem späteren Zeitpunkt zu finden sein. Bis dahin kann ich erst einmal mit den Katalognummer dienen.

Die Katalog-Nummern:

Tubular Bells CDVR 2001
Hergest Ridge MIKECD 2
The Orchestral Tubular Bells MIKECD 3
Ommadawn MIKECD 4
Incantations MIKECD 5
Exposed MIKECD 6
Platinum MIKECD 7
Q. E. 2 MIKECD 8
Five Miles Out MIKECD 9
Crises MIKECD 10
Discovery MIKECD 11
The Killing Fields MIKECD 12
Islands MIKECD 13
Earth Moving MIKECD 14
Amarok MIKECD 15
Heaven´s Open MIKECD 16

Mein Dank geht an Holger Diehr für diverse Informationen.


HDCD (Abk. für High Definition Compatible Digital) ist eine 1995 eingeführte Technologie für die Kodierung bzw. Dekodierung von Audiodaten. Sie wurde zwischen 1986 bis 1991 von den Audioingenieuren Keith Johnson und Michael Pflaumer entwickelt.

Das Verfahren soll für einen hochwertigeren Klang mit größerer Detailfülle und besserer Dynamik digitaler Audioaufnahmen, vor allem auf CD oder DVD sorgen und somit bisherige Nachteile insbesondere herkömmlich kodierter CDs verringern. Der Effekt eines größeren Detailreichtums wird laut den Entwicklern unter anderem dadurch erreicht, dass die Audioinformationen nicht mehr wie normal üblich mit einer Auflösung von 16 Bit sondern mit 20 Bit kodiert werden.

HDCD-fähige Endgeräte sind eher eine Seltenheit auf dem Markt für Endkonsumenten. Deshalb ist das Verfahren von vornherein so konzipiert worden, dass HDCD-kodierte Tonträger kompatibel zu herkömmlichen Wiedergabegeräten sind. HDCD-CDs sind also hybride Datenträger. Um HDCD-Tonträger in speziellen Endgeräten abspielen zu können, muss auf dem Tonträger zusätzlich ein Datenstrom gespeichert werden, der die HDCD-Signale enthält, die einen spezieller Soundprozessor im Endgerät für die Klangdarstellung dekodiert und weiter verarbeitet.

Das Verfahren hat bisher nur eine geringe Marktabdeckung erreicht. Momentan sollen gerade einmal ca. 5.000 verschiedene HDCD-kodierte CDs bzw. DVDs erhältlich sein. Zudem erscheinen die HDCD-Tonträger meist nur von bereits etablierten und bekannten Künstlern.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/HDCD

The Millennium Bell

„The Millennium Bell“ von Mike Oldfield war das zweite Album im Jahre 1999 das er veröffentlichte.

Mit „The Millennium Bell“ sprang Mike Oldfield auf den Zug der Jahrtausendwechsler. „Millennium“ war schließlich das Schlagwort 1999. Es gab „Millennium-Collections“, „Millennium-Editions“, „Millennium-Collections“ und „The Millennium Bell“.

Das Cover gehört zu den Chaotischtesten Cover, das je ein Album von Mike Oldfield zierte. Das Booklet mit acht Seiten erreicht den Durchschnitt, allerdings gibt es kaum Bilder.

Dafür gibt es zahlreiche Informationen wer was gesungen und gespielt hat, zum Beispiel. Und die Geschichten, die hinter den einzelnen Lieder steckt, wurde zu jedem Song abgedruckt.

„The Millennium Bell“ ist ein Album was Mike Oldfield nicht ganz gerecht wird. Aber es hat was. Obwohl „The Millennium Bell“ sehr kontrastreich gestaltet ist, bis hin zu den Technoklängen am Ende, harmoniert jeder Titel mit dem nächsten.

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Guitars

Als CD, also so rein optisch, ist „Guitars“ von Mike Oldfield einfacher Durchschnitt. Das Booklet besteht aus zweimal vier Seiten auf denen verschiedene Bilder aneinander gereiht sind. Durch die Faltung passt das zwar alles nicht mehr so schön zusammen, aber der Schwerpunkt liegt ja auch bei der Musik.

Die befindet sich bei einer CD üblicherweise auf einer Disc, die wiederum recht ansprechend ist. Abgebildet sind darauf neun Gitarren, die natürlich wahre Mike Odlfield-Fans schon identifiziert haben und wie folgt benennen:

(José Ramirez) Classical guitar
(1962) Fender Stratocaster, salmon pink
Martin O-45 Parlour Guitar.
PRS (Paul Reed Smith) Custom 24 with Roland synth pickup
(1962) Fender Stratocaster, sunburst
(1989) PRS Custom 24
(José Ramirez) Flamenco guitar
Wal 4 string bass guitar
PRS McCarty Thinline

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Tubular Bells III

„Tubular Bells III“ von Mike Oldfield erschien in einem sehr auffälligem Gewand. Silber und grau sind die dominierenden Farben der Verpackung. Faltet man das Hochglanz Booklet auseinander, so hat es fast schon etwas wertvolles.

Wertvoll ist für einen eingefleischten Mike Oldfield Fan eigentlich fast jedes Album. Das Eine mehr und das Andere weniger.

So wie die farbliche Gestaltung des Album, so überraschte uns Mike Oldfield auch mit seiner neuen Haarfarbe. Nicht wirklich überrascht war man von „Tubular Bells III“. Allenfalls ein bisschen angetan oder enttäuscht.

Die Informationen im Booklet sind, wenn man sie alle gefunden hat, sehr interessant. Das Einzige was fehlt, ist die Instrumentierung. Ansonsten hebt es sich einfach von den bisherigen Alben etwas ab. Dominant sind natürlich die Bells.

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Tubular Bells (25th Anniversary Edition)

Ein Geschenk für Mike Oldfield, von Virgin? 25 Jahre nach der Veröffentlichung von „Tubular Bells“ erscheint 1998 die „25th Anniversary Edition Tubular Bells Remastered“ als „Limited Edition“.

Das ist das Ergebnis unseres Fortschrittes in Richtung Klangqualität. Die original Bänder von 1973 wurden Digital bearbeitet und das macht sich auf der guten Anlage zu Hause auch bemerkbar.

Die in Gold gepresste CD wurde in ein schönes Booklet verpackt. Im Booklet gibt es ein paar Bilder aus vergangenen Tagen und einige Anmerkungen von Tom Newman, Simon Heyworth und Mike Oldfield.

Mein Tipp: Wer „Tubular Bells“ noch nicht im Plattenschrank hat, sollte sich auf jedem Fall diese CD leisten, wenn es die Anlage zu Hause auch hergibt. Ansonsten gibt es dazu ein Haufen anderer Möglichkeiten, die preiswerter sind.

Was das „Limited Edition“ betrifft, denke ich mal das es nur ein Marketinggag ist und mehr nicht. Ich selber habe die CD mehr als einmal im Schrank und da ist weder die Anzahl der Auflage noch eine laufende Nummer drauf. Die Scheibe gibt es in der Preisspanne von ca. 10,00 bis 40,00 €, je nach dem wo man sie sucht.

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XXV – The Essential

„XXV – The Essential“ erschien für 25 Jahre Mike Oldfield. Allerdings kam diese CD dafür fast sechs Monate zu spät. Die Aufmachung der CD ist International und der Ursprung ist nur am Case durch einen Aufkleber mit einem WEA-Hologramm zu erkennen.

xxv-essential-sticker

Eine recht wilde Mischung von Oldfield Stücken findet sich hier. Es spricht sicher nichts dagegen, einen Überblick über seine instrumentale Arbeit zu schaffen, aber was hat dann „Moonlight Shadow“ hier zu suchen?

The Essential – Das Wesentliche, aber anscheinend ohne das Wichtigste. Als erste Compilation von WEA, hätte ich persönlich mehr erwartet. Nach welchen Kriterien diese Querschnitt zusammengestellt wurde, lässt sich nicht fundiert nachweisen.

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Voyager

„Voyager“ von Mike Oldfield erschien als erstes Album 1996 nur auf Compact-Disk. Die Zeiten der Pressung auf Vinyl schienen nun endgültig der Vergangenheit anzugehören.

Diese Tatsache und der technische Fortschritt, der auch bei Mike Oldfield weiter Einzug hielt, bescherten dem Album ein sehr angenehme Klangqualität.

Das Booklet besteht zwar nur aus acht Seiten, allerdings nicht als Faltblatt, sondern richtig geheftet. Mike Oldfield zeigt sich auf den Bilder zum Teil mit freien Oberkörper und wirkt dabei sehr entspannt. In Szene gesetzt wurden die Bilder von dem Englischen Fotografen David Scheinmann. Die hervorragenden Bilder lenken dabei vom eigentlich Booklet recht schnell ab.

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The Songs Of Distant Earth – 2.Auflage

Nicht mal ein Jahr nach der Erstveröffentlichung, erschien eine Neuauflage „The Songs Of Distant Earth“ von Mike Oldfield.

Bei der Neuauflage wurde dabei nicht nur der CD-ROM Track überarbeitet, sondern auch das ganze Booklet. Der CD-ROM Track wurde technisch überarbeitet, da es wohl ein paar technische Probleme gab. Dennoch ließ sich auch die Neuauflage auch nur mit einem Macintosh abspielen.

Das Booklet wurde abgespeckt. Anstelle von sechzehn bedruckten Seiten, gibt es in der Neuauflage nur noch zehn. Die Story, wie es zu „The Songs Of Distant Earth“ durch Arthur C. Clarke kam, befindet sich nun unter der CD im transparenten Case. Bis auf zwei Bilder, wurde das Booklet mit neuen Bilder ausgestattet.

Der Aufdruck der Tracks wurde ebenso geändert. Der CD-ROM Track wird als „000“ angegeben und der erste Song „In The Beginning“ wird 001 genannt, so wie es auch ein CD-Player anzeigt.

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The Songs Of Distant Earth (inkl. CD-ROM Track)

Zwei Wochen nach der ersten Veröffentlichung von „The Songs Of Distant Earth“ von Mike Oldfield, erschien eine weitere Auflage.

„The Songs Of Distant Earth“ wurde erst im zweiten Anlauf mit einem CD-ROM Track ausgeliefert. Allerdings war dieser nur für Leute interessant, die einen Macintosh in ihrem Besitz hatten. PC-Anwender schauten in die Röhre, denn hier tat und tut sich  nichts.

Dennoch gehörte Mike Oldfield Mitte der Neunziger Jahre zu den Pionieren, die eine Multimedia CD mit ihrem Album anboten.

Die ganze Erstauflage mit dem CD ROM Track wurde als „Limitierte Auflage“ beschrieben. Dabei handelt es sich angeblich um 10.000 Exemplare.

Auf Vorder- und Rückseite gab es Warnhinweise, da es beim Abspielen Probleme geben konnte.

Aus heutiger Sicht ist es allerdings nichts besonderes mehr, wenn eine solche Multimedia CD veröffentlicht wird. Videos, Fotos und Spiele gibt es immer mehr als „Beilage“ beim Kauf einer CD.

Der CD-ROM Track ist recht klein und nicht unbedingt weltbewegend. Zumindest aus heutiger Sicht.

Nur kurze Zeit kann man mit einem Raumschiff durch Galaxien gleiten und man muss dabei ein Rätsel lösen um voran zu kommen.

Man rast auf Feuerbälle zu oder man trifft auf Mike Oldfield mit einer Gitarre in der Hand. Am Schluss kann der Anwender dann Mike Oldfield an Bord seines Raumschiffes aus dem Tiefschlaf wecken.

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The Songs Of Distant Earth

„The Songs Of Distant Earth“ von Mike Oldfield wurde am 21.11.1994 veröffentlicht. Das zweite Album mit dem Label WEA sollte ein Pionieralbum im Bereich Multimedia werden.

Allerdings wurde das Album erst einmal ohne CD-ROM-Track veröffentlicht. Die hier beschrieben CD entspricht der deutschen Erstauflage.

Das Booklet besteht aus einem 8-seitigem Faltblatt, beidseitig bedruckt. Zum einen gibt es ein Bild von Mike Oldfield und zum anderen eine fantasievolle Weltraumwelt.

Dazu sind einige Bilder von dem späteren CD-ROM-Track mit abgebildet. Es gibt ein englischen Text, in dem erklärt wird wie Mike Oldfield auf die Idee zu dem Album kam.

Das der Romanautor Arthur C. Clarke nicht ganz unschuldig an dem Album ist, müsste in der Zwischenzeit hinlänglich bekannt sein.

Der Klang der CD ist Top.

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Shooting at the Moon

Kevin Ayers and the Whole World

Für seine zweite LP stellte Kevin Ayers die Band „The Whole World“ zusammen, bei der Mike Oldfield weitere Schritte in die Musikwelt machte.
Das Zweite und wohl auch zugleich eines der experimentellste Alben von Kevin Ayers aus dem Jahre 1970, dürfte „Shooting at the monn“ sein. Es gibt paar ganz interessante Passagen, allerdings auch heftigsten Free-Jazz und extreme Klang-Collagen. Für meinen Geschmack etwas zu extrem.

Im Vergleich zur ersten Scheibe, geht „Shooting at the moon“ stärker in die Richtung der Canterbury-Szene. Zu Beginn noch sehr songorientiert mit einer warmen, tiefen und angenehmen Stimme von Kevin Ayers. Weiter geht es mit sanften Orgelklänge und mit einer anschließenden Änderung des gesamten Stils, bis hin zu ausgefallenen Tönen.

Heftigste Rhythmen mit Saxophonausbrüchen und manchen Breaks. Dann wird alles etwas wilder. Das was sich Musik anhören soll, hört sich an, als hätte jemand ein Tonband durch den Schredder gezogen.

Stimmlich wird der Gesang härter und ich habe das Gefühl, als hätte ich eine Uraltscheibe von Frank Zappa aus dem Keller geholt. Der Choruspart rundet dann den Track ohne größere Ereignisse ab.

Der zweite Track startet wie eine alte Rocknummer aus den Siebziger. Etwas chaotisch, aber noch nicht unangenehm. Mittendrin ein starkes Gitarrensolo das sich nicht nach dem Mike Oldfield anhört, den wir in den folgenden Jahren kennen lernten.

Danach geht es weiter mit einer Orgie aus Klängen. Wenig Strukturen und zum Teil sehr spartanische Töne und Klänge. Es quietscht und krächzt aus den Lautsprecher und man hat dann irgendwann auch den zweiten Track geschafft.

Sehr konventionell mit Singsang und akustischer Gitarre beginnt der dritte Track. Haften bleibt dabei ein recht einfach strukturierter „Hulla Hulla“ Gesang. Weiter geht es mit Gitarren- und Bassklängen, die irgendwie zu einer Melodie geformt werden. Doch einfach ein bisschen anstrengend. Ein weiterer Schwenk zu Gesang mit einem, sagen wir mal sehr simplen, Chourus Part. Anders ausgedrückt, „Clarence in wonderland“ beginnt mir Reggaerhythmen und Kinderliedgesängen. Zum Schluss gibt es dann einen großen Touch „Canterbury“ mit konventionellem Gesang.

Das letzte Stück noch, und die Scheibe ist geschafft. Der Abschluss mit „Shooting at the moon“ ist im Stil noch recht konventionell. Allerdings fällt eine ziemlich schief gespielte Orgel ins Gehör, die vom Bass und Schlagzeug angetrieben wird.

Wer es bis hier geschafft hat, ist entweder Progrockfan, ein leidenschaftlicher Fan der Canterbury-Szene oder ganz einfach sehr Experimentell.

Tracks

01: May I
Rheinhardt & Geraldine
Colores Para Dolores
09:40
02. Lunatics lament
Pisser dans un violon
12:55
03. The Oyster and the flying fish
Underwarter
Clarence in Wonderland
Red green & You blue
12:28
04. Shooting at the moon 05:47

Die insgesamt zehn Stücke sind in den vier einzelnen Tracks enthalten.

Die Songs teilen sich im Einzelnen wie folgt auf:

01 May I? 04:01
02 Rheinhardt & Geraldine/Colores Para Delores 05:40
03 Lunatics Lament 04:53
04 Pisser Dans Un Violon 08:02
05 The Oyster And The Flying Fish 02:37
06 Underwater 03:54
07 Clarence In Wonderland 02:06
08 Red Green And You Blue 03:52
09 Shooting At The Moon 05:53

Daten

Veröffentlicht am: 31.12.1993
Veröffentlicht in: Großbritannien
First Release: Oktober 1970
Medium: Compact Disc
Label: BGO Records
EAN: 517261200136
Artikel-Nr.: BGOCD13