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Promotion for The Platinum Collection

In Großbritannien wurde „The Platinum Collection“ erst am 13.03.2006 veröffentlicht. Dementsprechend spät reagieren dort auch die Fans und Medien.

Das offizielle Fanmagazin „Dark Star“ veröffentlichte so auch erst gestern weitere Neuigkeiten. In den News werden einige Termine für Reviews und Werbung in Zeitungen und Zeitschriften genannt.

Als Download gibt es einen kleinen TV Werbeclip aus UK zu „The Platinum Collection“.

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The Platinum Collection

Nun ist sie da! „The Platinum Collection“ von Mike Oldfield. Genau so, wie sie in den vergangenen Wochen bereits beschrieben wurde.

Das Bookelt beinhaltet unter andern fünf Textseiten in englischer Sprache. Hier hat der Musikredakteur Joel McIver die Mike Oldfield Musikstory niedergeschrieben. Ansonsten ist das Booklet leider etwas spartanisch ausgefallen. Zwei Bilder von Mike in jungen Jahren und eine Menge Coverabbildungen. Auf mehr wird der Fan also verzichten müssen.

Die Klangqualität ist auf dem ersten Eindruck okay. Auch mit der ersten CD Pressung ist die Tonqualität von einigen Songs nicht wirklich besser geworden. „Don Alfonso“ zum Beispiel hört sich an wie „immer“. Die restliche Qualität ist beim ersten Hören der restlichen Song jedoch als gut zu bewerten.

Ein wichtiger Vorteil für Vinyl-Fans ist die Tatsache das es nun den einen oder anderen Song auf CD gibt. Damit kann man sein Vinyl schonen und ein Plattenspieler im Auto kommt ja nicht wirklich gut.

Alles in allem macht „The Platinum Collection“ aus dem Hause Virgin Records einen guten Eindruck.

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The Platinum Collection

Die „The Platinum Collection“ in der ersten Auflage erschien als Double-Jewel-Case, ähnlich wie damals, dem von „Boxed“ und „The Complete“ in der Erstauflage. Allerdings schaut das Case diesmal ein bisschen Anspruchsvoller aus, da die Trays und das komplette Cover transparent sind.

Der erste Eindruck ist somit schon mal ansprechend. Das Cover kommt einem ja ein bisschen bekannt vor. Genau, das gab es schon mal 2003, als „The Complete Tubular Bells“ von WEA erschien.

Das Bookelt beinhaltet unter andern fünf Textseiten in englischer Sprache. Hier hat der Musikredakteur Joel McIver die Mike Oldfield Musikstory niedergeschrieben. Ansonsten ist das Booklet leider etwas spartanisch ausgefallen. Zwei Bilder von Mike in jungen Jahren und eine Menge Coverabbildungen. Auf mehr, muss der Fan leider verzichten.

Die drei Disc sind dabei auch recht schlicht gehalten. Ein einfaches grau mit silberner erhabener Schrift. War auch schon mal da, dieses einfach Design kennt man von „Tubular Bells III“.

Gerüchte über einen „Deluxe Schuber“ bestätigten sich mit dieser Ausgabe nicht. Vielleicht auch besser so, denn das wäre nur Pappe gewesen das eh schnell zerschrabbelt aussieht.

Kommen wir zur Musik. Auf der ersten Disc wird man von „Don Alfonso“ enttäuscht. Die Aufnahme kommt in Mono aus den Lautsprechern. Anscheinend gibt es keine entsprechenden Originalaufnahmen mehr und Virgin hat sich bei dieser Aufnahme nicht viel Mühe gegeben. Ein klares Manko an dieser CD.

Auf der zweiten Disc gibt es einen „Hiddentrack“. Im 17.Track „Evacuation“ aus dem Jahre 1984 gesellt sich im Anschluss „Legend“ aus dem Jahre 1985. Dies bleibt im Cover ohne jegliche Erwähnung. „Legend“ war die B-Seite von der Single „Pictures in the dark“. Insgesamt werden 10 Tracks als Digital Remastered aus dem Jahre 2000 ausgewiesen.

Auf der dritten Disc fällt „Far Above The Clouds“ auf. Es entspricht der Album-Version, die einige Sekunden später beginnt und dann früher ausgeblendet wird. Bei „The Millennium Bell“ handelt es sich um die bis heute  unveröffentlichte kurze Radio Version.

Insgesamt ist „The Platinum Collection“ hörenswert und vielleicht für Fans von großem Interesse. Insgesamt wurden 8 bzw. 9 Songs auf CD gebracht, die es bisher auf keiner Compact Disc gab.

Dazu gehören:

Auf CD 1:

Don Alfonso 1975

Auf CD 2:

Guilty – Long Version 1979
To France (Extended Version) 1984
Legend 1985

Auf CD 3:

Pictures In The Dark 1985
Shine (Extended Version) 1986
Islands (12″ Mix) 1987
Flying Start (12″ Version) 1987
The Time Has Come (12″ Version) 1987

Ist man mal ganz ehrlich, handelt es sich hier einfach noch mal um ein Geschäft mit Mike Oldfield für Virgin und EMI, bevor der ganze Backkatalog zu Universal Music überging. Ob sich das lohnt, wird man erst nach einer gewissen Zeit sehen.

Persönlich glaube ich nicht daran, da sie die meisten Leute solche Songs sowieso aus dem Internet saugen. Und im Internet, da schwirren diese Songs schon eine ganze Weile herum. Und was ich immer wieder lernen muss, den Leuten ist die Qualität meistens eher zweitrangig.

Absolut TOP an „The Platinum Collection“ ist die Tatsache das Virgin/EMI auf einen Kopierschutz verzichtet hat. Zumindest gibt es dazu keinen Hinweis und bisher auch keine Abspielprobleme.


Veröffentlicht am: 10.03.2006
Veröffentlicht in: Deutschland
First Release: 10.03.2006
Medium: 3 CD
Label: Virgin / EMI
EAN: 0094635493627
Artikel-Nr.: MIKECDX17

 

The Platinum Collection

the-platinum-collection-cover_smallDie Spatzen hatten es bereits im vergangenen Jahr von den Dächern gepfiffen. Bevor alle Rechte von Mike Oldfield Songs aus den Verträgen mit Virgin, Emi & Warner Music zu Universal Music gehen, wird es noch einiges für die Fans geben.

Virgin, Emi & Warner Music haben sich bisher dazu bedeckt gehalten. Allerdings vermeldet Dark Star, der Internationale Fan Club, nun erste Details. Die Cat-Nr. soll dabei MIKECDX17 lauten.

Am 13.03.2006 wird Mike Oldfield The Platinum Collection erscheinen. Für Deutschland war es jedoch schon der 10.03.2006.

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Fest stand auf jedem Fall die Trackliste von den drei CD´s. Nun kann man in Zukunft getrost einige Vinylscheiben im Schrank stehen lassen. Denn die Trackliste ist für alle Fans ein wahrhaftiger Leckerbissen.

Noch ein paar Details.

30 Jahre Mike Oldfield Karriere werden auf den 3 CD´s erscheinen. Beginnen wird alles, fast wie gewohnt, mit „Tubular Bells“

Die erste CD umfasst den ersten Teil von Mike Oldfields Karriere, in der er hauptsächlich Monumentale Werke geschaffen hat. Sie erzählt die Jahre 1973 bis 1979.

Die zweite CD wird dann schon recht Gesangeslastig. Sie wird die Jahre 1979 bis 1984 erzählen, ohne dabei nicht auch auf Instrumentalstücke zu verzichten. Fantastisch werden einige Songs dabei sein, die Erstmalig auf CD erhältlich sind.

Die dritte CD wird dann schon bisschen bunter. Sie erzählt kreuz und quer die Jahre 1985 bis 2002. Eine recht bunte Mischung, wenn man die letzten Jahre bei Virgin und die Vertragsjahre bei Warner Music betrachtet.

 

First Release: 10.03.2006
Label: Virgin Records / EMI

 Tracks

CD 1:

01. Tubular Bells – Opening Theme 1973
02. Tubular Bells – Excerpt 1973
03. Sailor’s Hornpipe 1973
04. Hergest Ridge – Excerpt 1974
05. Ommadawn – Excerpt 1975
06. Ommadawn – Excerpt 1975
07. In Dulci Jubilo 1975
08. Don Alfonso 1975 – Erstmalig auf CD!
09. Portsmouth 1976
10. William Tell Overture 1976
11. Cuckoo Song 1977
12. Incantations – Part 4 Excerpt 1978
13. Platinum – Part 4 1979
14. Woodhenge 1979

CD 2:

01. Moonlight Shadow (Extended Version) 1983
02. Blue Peter 1979
03. Guilty – Long Version 1979 – Erstmalig auf CD!
04. Arrival 1980
05. Wonderful Land 1980
06. Sheba 1980
07. Five Miles Out 1982
08. Family Man 1982
09. Mistake 1982
10. Shadow On The Wall (Extended Version) 1983
11. Foreign Affair 1983
12. In High Places 1983
13. Crime Of Passion 1983
14. Tricks Of The Light 1984
15. To France (Extended Version) 1984 – Erstmalig auf CD!
16. Etude 1984
17. Evacuation 1984

CD 3:

01. Sentinel 1992
02. Pictures In The Dark 1985 – Erstmalig auf CD!
03. Shine (Extended Version) 1986 – Erstmalig auf CD!
04. Islands (12″ Mix) 1987 – Erstmalig auf CD!
05. Flying Start (12″ Version) 1987 – Erstmalig auf CD!
06. The Time Has Come (12″ Version) 1987 – Erstmalig auf CD!
07. Innocent (12″ Mix) 1989
08. Earth Moving (Club Version) 1989
09. Amarok (Excerpt) 1990
10. Heaven’s Open (12″ Version) 1991
11. Hibernaculum 1994
12. Women Of Ireland 1996
13. Far Above The Clouds 1998
14. The Millennium Bell 1999
15. To Be Free 2002


Details

Aus einem deutschen Promo-Flyer

Den musikalischen Werdegang von Mike Oldfield mit einer Compilation angemessen zu würdigen, ist kein einfaches Unterfangen. „The Platinum Collection“ bietet mit ihren drei CDs jedoch einen ausgezeichneten Überblick über das Gesamtwerk des englischen Multi-Instrumentalisten und Ausnahmekünstlers, dessen Karriere vor 33 Jahren mit einem sprichwörtlichen Paukenschlag begann. „Tubular Bells“ erschien im Juni 1973 und avancierte zum Meilenstein der Musikgeschichte.

Das Studioalbum brachte es auf phänomenale 264 Wochen in den UK-Charts und verkaufte sich weltweit 16 Millionen Mal. Dass seine Musik nur schwer zu kategorisieren war, demonstrierte Mike Oldfield auch mit seinen nächsten beiden Alben „Hergest Ridge“ (1974) und „Ommadawn“ (1975).

Als Komponist wie auch als Instrumentallist hat Mike Oldfield mit seinen ersten drei Alben ein wegweisendes Kapitel Rockgeschichte geschrieben, das noch lange Genres wie Ambient, Trance und New Age inspirieren sollte. Zugleich schlug Mike Oldfield Mitte der Siebziger ein neues Kapitel seiner Karriere auf: Mit „In Dulci Jubilo“, „Don Alfonso“, „Portsmouth“ und einer kecken Bearbeitung des Traditionals „EIlliam Tell Overture“ veröffentlichte er eine Reihe von Singles, auf denen sich ein rundum gereifter Musiker auf der Suche nach seiner musikalischen Herkunft präsentierte.

„Incantations“ (1979) zeigte einen Musiker, der sich nicht scheute, mit seinen komplexen Polyrhythmen der Punk-Generation die Stirn zu bieten und mit einem 100-köpfigen Ensemble auf Tour zu gehen.


„The Platinum Cllection“ bietet natürlich auch Auszüge aus Oldfields Studioalbum „Platinum“ (1979), auf dem er sich verstärkt dem Schreiben von Popsongs zuwandte. Mit seinem nächsten Studioalbum „QE2“ (1980) kam seine neu gewonnene Vorliebe für klassische Popsongs noch stärker zum Tragen. So interpretierte er sowohl „Arrival“ von Abba als auch „WOnderful Land“ von den Shadows als Hommage an deren Gitarristen Hank Marvin.

„Crises“ avancierte zu Mike Oldfields international erfolgreichstes Album der achtziger Jahre. „Moonlight Shadow“ (eröffnet als extended version CD2) war nicht nur ein riesiger Hit: Der Ohrwurm wurde zum Synonym für die kommerzielle Seite von Mike Oldfield. „Shadow On The Wall“, eine weitere Singleauskopplung, demonstrierte, wie rockig er mitunter klingen konnte. Leadsänger Roger Chapman war hier ganz in seinem Element.

Im folgenden Jahr erschien das Studioalbum „Discovery“ (1984), das mit „To France“ einen weiteren Top-Hit mit der unvergleichlichen Stimme von Maggie Reilly bot. Zu den weiteren Highlights der Achtziger zählten die Tracks vom Album „Islands“ (1987). Der Titelsong mit Bonnie Tyler als Leadsängerin sowie „Flying Start“ und „The Time Has Come“ sind auf CD3 in Ihren 12inch-Versionen enthalten. Das gilt auch für die Songbeispiele aus dem Album „Earth Moving“: Die Achtziger waren eben auch die erste große Ära der Remix-Versionen. Mit „Amarok“ (1990) schuf Mike Oldfield ein Pedant zu seiner großen Album-Trilogie der frühen Siebziger. Für Oldfield war es die Blaupause für „Tubular Bells II“ (1992) dessen Opening Track „Sentinel“ sinnvoll die CD3 der „Platinum Collection“ eröffnet.


In den Neunziger war Mike Oldfield nicht mehr ganz so produktiv wie in der vorherigen Dekade. Mit „Hibernaculum“ von dem Album „The Songs Of Distant Earth“ (1994) sowie „Woman Of Ireland“ von dem keltischen Album „Voyager“ (1996) zwei wunderschöne Beispiele für Oldfields Kunst, sich musikalische Technologien ausgezeichnet einzuverleiben und für muikalische Ergüsse aus aller Welt stets offen zu bleiben. Die Neunziger beendete Mike Oldfield mit einem weiteren ambitionierten Projekt: „The Millennium Bell“ (1999) wurde zum Übergang ins Jahr 2000 vor einem Millionenpublikum in Berlin live aufgeführt. Mittlerweile ist auch der musikalische Tausendsassa Mike Oldfield im 21. Jahrhundert angekommen.

Sein Album „Tres Lunas“ (2002) entstand im direkten Zusammenhang mit dem Computerspiel „Musical VR“, das Oldfield maßgeblich mitentwickelt hat. „To Be Free“ aus just jenem Album beendet „The Platinum Collection“, die die Abenteuerlust, Vielfalt und Innovationsfreude dieses musikalischen Chamäleons bestens dokumentiert.

Quelle ist der Promo-Flyer zu „The Platinum Collection“, den es als PDF Datei zum Downloaden gibt:

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