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Von der Skizze zum Ergebnis

Wie die meisten Ideen skizziert werden, nach dem sie im Kopf entstanden sind, so hat es auch bei Thomas Stoltmann begonnen. Ein paar Bleistiftstriche auf ein Stück Papier und dann mal sehen was daraus wird.

Nach einer Rohzeichnung nimmt Thomas mittlerweile auch den Computer zu Hilfe, um seinen Ideen Formen zu geben. Mit Raytracer Software, wie z.B. Cinema 4D, lassen sich schon im Vorfeld seine Kreationen von allen Seiten und mit verschiedenen Holzarten, in Form von Texturen, betrachten.

Die beweglichen Teile, wie Schubkästen lassen sich so simulieren, ohne auch nur ein einziges Werkstück anzufertigen. Die fotorealistischen Ergebnisse die man dadurch erhält, sind schon sehr verblüffend. Natürlich spielt bei der Arbeit die Musik von Mike Oldfield im Hintergrund.

Material aus dem die Träume sind

Thomas verwendet bei seiner Arbeit zu „Tubular Wood“ nur massive Harthölzer. Darauf legt es besonders Wert, um eine lange Lebensdauer zu erreichen.


Zu seinen ausgewählten Hölzern zählt Eschenholz, massive Rotbuche und massive Buche. Behandelt werden seine Möbelstücke mit Wasserbeize oder wasserlöslichen Treppenlack, um einen umweltgerechten Schutz, gegen äußere Einwirkungen, zu gewährleisten.

Wie könnte es auch anders sein, so gibt Thomas Stoltmann seine Möbelstücken auch Namen von Songs, durch die Mike Oldfield ihn inspirierte.

Dabei ist es egal ob „Moonlight Shadow“ für ein Futonbett, „Tricks of the lights“ als Telefonpult oder „Islands“ für einen Wohnzimmertisch in Nierenform. Alle Möbelstücke spiegeln, für Thomas und den Betrachter, die Musik von Mike Oldfield wieder.


Eines seiner ersten Stücke, der „Tubular Dancer“ wirkt geschwungen und verspielt, wie des Öfteren die Musik von Mike Oldfield. Die CD-Ständer erinnern dabei an Gitarrenhälse, die durch Musik in „Schwingung“ geraten. Die Bodenplatten haben dazu die Form eines Gitarrenkörpers.

Alles in allem hat Thomas Stoltmann vom Design her, eine super Arbeit abgeliefert, die man zu gerne einmal in Natura sehen und vor allem erleben möchte.

Eine erste Ausführliche Beschreibung hat Thomas schon längere Zeit auf seiner Webseitewww.stoltmann22.de. Dort findet man auch weitere Themen die ihn interessieren und betreffen.

Emotionen durch Musik – dargestellt in Form und Funktion

Mittlerweile arbeitet Thomas Stoltmann an einer kleinen „Amarok“-Serie, die er nun auch der Öffentlichkeit vorstellen möchte.

Zu Beginn des Jahres 2004 hat er sich dazu als Webmaster richtig ins Zeug gelegt und seine neue Seite www.tubularwood.net, mit einer fantastischen Flash-Präsentation, ins Netz gestellt. Die derzeit aber mindestens einen ISDN-Zugang voraussetzt, da die Dateien ein bisschen groß geworden sind.

Leider gibt es die Möbel noch nicht zu kaufen und es ist auch ungewiss ob seine Möbel einmal in Serie gehen. Mit Sicherheit kann man sich jedoch durch die Homepage von Thomas Stoltmann inspirieren lassen.

Das Finale von AMAROK

…oder ein modularer Kleiderschrank.

So beschreibt Thomas Stoltmann die Fortsetzung seiner Amarok Serie.

Dies soll nun das letzte Möbelstück aus seiner AMAROK Serie sein. Es ist ein modulares System, das beliebig austauschbar und erweiterbar ist.

Die einzelnen Module können per Holzstift ganz einfach zusammen gesteckt werden. Die Form der Verbindung ist ein Vollmond, bestehend aus zwei Hälften, die wiederum an das „Moonlight Shadow“ Futon Bett erinnern soll.

Auch in diesem Möbel, ist ein Buchstabe versteckt. Das „K“, ist in Form von Plexiglasblenden dargestellt und je nachdem wie man die Module zusammen stellt, erhält man sogar das „Doppel K“, das man auch auf dem Cover von Amarok sieht.

Die Ständer für die Korpusse gleichen einem Kleiderbügel, allerdings dabei ein bisschen überdimensioniert.

Vielleicht noch eine Anmerkung zum Design. Die Türgriffe sollen an die Trommelschläge im Amarok Finale erinnern.

Dieses Möbelstück ist aber trotz seiner Formgebung sehr funktionell, denn es beinhaltet viele Auszüge, Fächer und Behälter. So gibt es zum Beispiel einen Krawattenauszug und einen ausfahrbaren Sockenbehälter

Es sollen aber noch viele weitere Module folgen, die man dann austauschen oder einfach erweitern kann.

Praktisch sind auch die Klappspiegel im unteren Bereich, sie können einzeln schräg gestellt werden. So kann man sich auch bequem seine Schuhe oder Socken betrachten.

In Arbeit befindet sich derzeit noch ein „stummer Diener“, ein Wäschekorb-Modul und ein Modul mit vielen kleineren Schubkästen, für Unterwäsche, Dessous und alles was einem noch so einfällt.

In Kürze wird Thomas Stoltmann noch eine kleinere 3D-Animationen ins Web stellen, die die einzelnen Funktionen noch mehr verdeutlichen soll.

Dargestellt ist dieses Möbelstück im „Amarok Holz und Farbdesign“, aber Thomas Stoltmann plant dazu noch andere Holzarten. So könnte man z.B. auch die Farbgestaltung von der vorhergehenden Möbelserie übernehmen, wie zum Beispiel Olivesche und oder schwarz gebeizt.