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The Songs Of Distant Earth

Das Buch (die Inspiration) zum Album

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In Deutschland: Auflage: 1987
Erscheinungsjahr: 1986
ISBN: 3-453-02424-9
Verlag: Heyne
Genre: Fantasy / Science-Fiction
Deutsche Übersetzung von Irene Holicki


Die Story

Thalassa war ein echtes Paradies, ein paar unberührte Inseln in einem warmen, planetenweiten Ozean, die Heimat einer jener kleinen Kolonien, die schon vor Jahrhunderten von den Roboter-Mutterschiffen gegründet wurden. Die Thalassier lebten glücklich in dieser paradiesischen Welt. Hypnotisiert von der Schönheit Thalassas und überwältigt von den schier unerschöpflichen Ressourcen, ahnten die Kolonisten freilich nichts von dem ungeheuren evolutionären Ereignis, das sich jenseits ihrer schützenden Meere vollzog.   Eines Tages erschien die Magellan aus dem All, ein riesiges Raumschiff, das eine Million überlebende Flüchtlinge von der Erde an Bord hatte. Im Zusammenprall zweier ungleichen Kulturen drohte die paradiesische Idylle zu zerbrechen….


Meine Meinung:

Aus einer Kurzgeschichte aus dem Jahre 1957, entwickelte Arthur C. Clarke 1979 die Geschichte weiter in einen Filmentwurf. Von Mai 1983 bis Juni 1985 wurde daraus letztendlich das Buch „The Songs Of Distant Earth“.

Diese Tatsache fasziniert in zweierlei Hinsicht. Zum einen ist die Taschenbuchausgabe mit 286 Seiten alles andere als Dick, wenn man bedenkt wie viele Jahre daran gearbeitet wurde. Zum anderen, welch eine Fantasie und welch einen Erfindungsreichtum steckten in den ganzen Jahre in Arthur C. Clarke, bevor er dieses Buch vollendete.

Dennoch werde ich kein Fan von diesem Buch werden. Es ist interessant, aber nicht ganz meine Richtung. Teilweise verlor ich den Faden in der Story, da einige Details sehr ungenau beschrieben waren und man den Zusammenhang suchen musste. Dann wieder fand ich es zu langatmig und mit zu wenig Spannung angereichert.

Im großen und ganzen geht es letztendlich um die Tatsache, dass die Menschheit ihren eigenen Planeten zerstört und es schafft mit einigen Menschen einen Neubeginn zu starten. Da dies aber Zeitversetzt mit Ankunft auf Thalassa passiert, prallen hier einfach zwei ganz unterschiedliche Arten von Menschen aufeinander.

Da bevorzuge ich dann doch lieber das Album von Mike Oldfield, mit dem gleichnamigen Titel in den CD-Player einzulegen und mich in meinen Sessel zurück zu lehnen. Dabei schließe ich die Augen und träume von einem Flug durch die endlosen Weiten.


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Deutsch: Das Lied der fernen Erde
Englisch: The Songs of Distant Earth

Pages: 1 2 3