Eine Mike Oldfield Fanseite
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The Killing Fields – Schreiendes Land

„The Killing Fields“. im Deutschen „Schreiendes Land“ als Kriegsfilm zu bezeichnen, trifft den Kern nicht ganz. Es gibt nur wenige Schlachtszenen eines Krieges. Diese sind dafür allerdings von eindringlichster Brutalität.

Im Vordergrund stehen für Regisseur Roland Joffe eindeutig die Menschen, seine Hauptcharaktere und deren Schicksale. Dabei bieten die Darsteller allesamt eine glaubwürdige Leistung, allen voran Haing S. Ngor und John Malkovich in seiner ersten Filmrolle.

„The Killing Fields“ wurde 1984 für insgesamt für sieben Oscars nominiert und erhielt schließlich drei.

Den Oscar für beste Kamera ging an Chris Menges, einen Oscar für den besten Schnitt ging an Jim Clark und einen Oscar für die beste Nebenrolle ging an Dr. Haing S. Ngor (Pran).

Die Musik von Mike Oldfield neigt sehr oft im Film unterzugehen. Schafft es dann aber immer wieder, sehr eindringlich oder auch sehr unaufdringlich den Zuschauer zu fesseln.

Der reine Mike Oldfield Fan ist mit dem Soundtrack besser bedient, da die „Oldfieldsche Musik“ letztendlich in dem Film zu kurz kommt.


Veröffentlicht am: 09.03.1999
Veröffentlicht in: Deutschland
First Release: 13.02.1996
Medium: DVD / PAL
Label: Eurovideo
EAN: 4 009750 215579
FSK: ab 16 Jahre
Artikel-Nr.: 21557

Details

Informationen zum Film

Regie: Roland Joffé 17.11.1945
Goodbye Lover, Drama USA 1998, Mission, Abenteuerfilm GB 1986, Die Schattenmacher, Drama USA 1989, Stadt der Freude, Drama F/GB 1992, Vatel Komödie, F/GB 1999, Der scharlachrote Buchstabe, Drama USA 1995

Schauspieler: 

John Malkovich
Julian Sands
Craig T. Nelson
Sam Waterston
Spalding Gray
Graham Kennedy
Athol Fugard
Haing S. Ngor
Tom Bird (II)
Oliver Pierpaoli
Monirak Sisowath
Lambool Dtangpaibool
Katherine Krapum Chey
Edward Entero Chey
Bill Paterson (I)


Informationen zur DVD

Die Bilddarstellung ist 4:3, also Vollbild. Der Film weist kleine Mängel auf in der Schärfe und dem Kontrast. Der überdurchschnittliche Detailreichtum bei den Aufnahmen, lassen das Geschehen sehr natürlich wirken. Man hat aber auch das Gefühl einen Film der siebziger Jahre zusehen.

Der Grad an Schärfe könnte in bestimmten Szenen etwas höher sein, trotzdem liegt die Qualität des Bildes weitaus höher als bei VHS-Videos und ist ansehnlich.

Gelegentlich treten einige, kleine Bildstörungen in Form von, Drop-Outs auf, diese stören den Filmgenuss nur sehr wenig.

Auf der Disc befinden sich zwei Tonspuren, beide in deutscher Sprache, einmal Dolby Surround 5.1 und einmal Dolby Digital 2.0 (Stereo).

Die 5.1 Spur ist wegen ihrer häufig auftretenden, direktionalen Effekte selbstverständlich vorzuziehen. Die Dialoge dringen angenehm klingend aus der Center-Box, die Musik meist aus den vorderen Kanälen und Hintergrundgeräusche je nach Position aus den entsprechenden Lautsprechern.

Der Ton wurde in 5.1 komplett neu abgemischt und die Geräuschkulisse gelang dabei mittelmäßig. In manchen Szenen fehlt der entsprechende Raumklang.

Untertitel werden nicht zur Wahl angeboten.

Die DVD beinhaltet wenig Bonusmaterial, neben einer animierten Kapitelauswahl bietet das Screen-Menü auch Hintergrundinfos zum Film und Filmographien der Hauptdarsteller.Mehr leider nicht.

Den Abspann sollte man sich komplett ansehen bzw. anhören. „Etude“ in Dolby Digital 5.1 ist ein Genuss.


Filmstory

Als Reporter für die „New York Times“ kam Sydney Schanberg (Sam Waterston) nach Kambodscha, um von dort aus über den Krieg im benachbarten Vietnam zu berichten. Ihm zur Seite stand der einheimische Fotograf Dith Pran (Haing S. Ngor) – alles ging gut, bis die Amerikaner 1975 eine Siedlung in Kambodscha bombardierten. Über das „Warum“ schweigen sich die amerikanischen Offiziellen aus – der „Erfolg“ ist jedoch, dass die „Roten Khmer“ in Kambodscha einmarschieren.

Obwohl die Khmer sich zunächst als Freunde des kambodschanischen Volks ausgeben, will Sydney seinen Freund und Kollegen über die amerikanische Botschaft ausfliegen lassen – das Manöver geht jedoch schief. Und schon kurz darauf stellt sich heraus, wie wichtig es gewesen wäre: Nur mühsam können sich Syd und Pran zusammen mit ihren Kollegen Al Rokoff (John Malkovich) und Jon Swain (Julian Sands) aus der Gewalt der Rebellen befreien und in die französische Botschaft nach Pnom Penh fliehen.

Für Pran haben sie einen gefälschten Pass organisiert, der auch ihm die Ausreise mit den anderen Dreien sichern soll. Allerdings entlarven die Behörden den Schwindel: Schanberg, Rokoff und Swain dürfen nach Amerika zurück, Pran muss die Botschaft verlassen. Und schaut dem sicheren Tod ins Auge … Zurück in New York macht Schanberg sich schwere Vorwürfe…

Pran verbringt einige Jahre in der Sklaverei unter der Schrecksherrschaft der „Rothen Khmer“. Er überlebt und kann später fliehen…

 



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