Letzte Bearbeitung,
02.07.2005
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1996-2000
1996
wurde „Voyager“ veröffentlicht. Mike Oldfield hat auf diesem Album zehn
Songs nach keltischen Grundzügen auf seine unverwechselbaren Art
verarbeitet. Die Ursprünge der Songs kommen aus Schottland, Irland und
Spanien. Das Album wirkt entspannt und beruhigt, wirkt sehr ausgereift und
hat sehr schöne Stücke, die zum Teil (vier) von ihm geschrieben wurden.
Auf diesem Album ist es nicht gerade spürbar, aber spätestens bei der
Auskopplung von „Woman of Irland“ ist es zu hören, dass Mike Oldfield
versucht tanzbare Musik zu produzieren, was ihm mit den zwei Remixen auf der
Maxi-CD wohl gelingt.
Zur gleichen Zeit baute sich Mike Oldfield ein neues Haus auf Ibiza das in
einer Hochebene, in die Berge gebaut ist.
Die Zeit auf Ibiza beeinflusste Mike Oldfield emotional und musikalisch. Er
begann die Arbeit an „Tubular Bells III“.
Inspiriert durch ein Tape mit Dance-Musik von einem Freund, setze Mike
Oldfield sein ganzes Talent ein.
Mike Oldfield zog 1998 zurück in seine britische Heimat, in das Städtchen
Oxford, und arbeitete an seinem neuen Album " Tubular Bells III".
Das
Ergebnis wurde am 04.09.1998 bei einer Prämiere auf Horse Guards Parade in
London uraufgeführt. „Tubular Bells III“ endet dabei mit dem Glockenschlag
von Big Ben. Zu der Studio-CD wurde „Tubular Bells III“ auf Video und DVD
präsentiert.
1999
erschien zu dem die erste DVD von Mike Oldfield. Bis zu diesem Jahr
erschienen in der Regel nur vereinzelt Videos zu seinen erschienen Platten
und CDs. Die DVD ist in einer hervorragenden Qualität und zeigt die
Uraufführung Live von „Tubular Bells II“ in Edinburgh Castle und „Tubular
Bells III“ auf der Horse Guards Parade in London.
Eine weitere
Verwendung fand das Thema „Tubular Bells III“ auf einem Soundtrack zu dem
Kinofilm und der Fernsehnserie „X-Files“ und nennt sich „Tubular-X“. Mike
Oldfield mischte dabei die Originalmelodie von Marc Snow mit „Tubular
Bells“.
Zum Ende der 90er Jahre zeigt sich Mike Oldfield äußerst produktiv.
1997 erscheint „The Essential“ mit einer recht ungewohnten Zusammenstellung
seiner Stücke. Zum erstenmal bringt er auf einem Sampler ein Stück raus, das
erst 1998 erscheinen sollte. „Excerpt from the forthcoming Album Tubular
Bells III“, so der Titel, der einiges erahnen lässt.
Das Album „The Essential“ steht auch für 25 Jahre Musikgeschichte, die Mike
Oldfield schrieb.
Im
selben Jahr erscheint die Remastered Version von „Tubular Bells“, ein somit
25 Jahre alten Albums, auf dem Markt. Herausgeber ist die Firma Vigin
Records.
Ein
Jahr später, 1999, veröffentlichte er das Album „Guitar“. Es war wieder ein
Album der „Marke“ „Back to roots“. Alle Instrumente einschließlich der
Trommeln und der Perkussion wurden durch verschiedene Gitarren gespielt.
Im gleichen Jahr startete Mike Oldfield die „Then And Now Tour“ durch
Europa. Die meisten Zuschauer hatte er in Budapest mit über 17.000 Menschen
und in Spanien beim „Caruna Festival“ mit fast 90.000 Menschen.
Bei seinen Konzerten spielte er Ausschnitte aus „Songs of Distant Earth“, „Guitar“,
„Tubular Bells II“ und einigen anderen Alben.
1999 war für Mike Oldfield ein sehr arbeitsintensives Jahr.
Am 29.11.1999 erschien sein Album „The Millennium Bell“. "The Millennium
Bell" wurde in Oldfields Roughwood Studios aufgenommen - mit ihm selbst an
der Gitarre, als Komponist, Produzent und Arrangeur.
Die gesamte Orchestration wurde an nur einem Tag mit dem London Session
Orchestra in den Abbey Road-Studios aufgenommen, die kraftvollen Chöre
stammen vom „London Händel Choir“ , dem „Grant Gospel Choir“, und Gota
Yashiki, seines Zeichens Drummer von Simply Red, er steuerte sein
Schlagzeugspiel bei.
Mit "The Millennium Bell" wurden Ereignisse der letzen 2000 Jahre in Musik
umgesetzt. So z. B. Christi Geburt, die Entdeckung Amerikas oder der 2.
Weltkrieg. Mike Oldfield sprach vom wichtigsten Werk seiner Musikerkarriere,
das den Höhepunkt seines musikalischen Schaffens markieren wird.
Nach der Veröffentlichung am 29.11.1999 konnte sich das Album am 13.12.1999
von 0 auf 39 in den Deutschen Charts platzieren.
In der Silvesternacht hatte Mike Oldfield das zu Ende gehende Jahrtausend
mit einem musikalischen Feuerwerk verabschiedet.
Mike Oldfield war am 31.12.1999 beim größten Lichtevent der Welt von „Art In
Haeven" an der Siegessäule in Berlin, um sich am Start in das neue
Jahrtausend zu beteiligen.
3,8 Millionen Watt Strom, 250 Xenon-Edelgas Scheinwerfer - jeder strahlt 70
Kilometer weit -, 550 Speziallampen, zwölf aufsteigende Leuchtballons
(Durchmesser fünf Meter) und 2000 Lichtsysteme verwandeln den Himmel über
Berlin in eine einzigartige Lichtpyramide.
Gleichzeitig brannte Gert Hof ein Feuerwerk ab, das auf einer Fläche von
6000 Quadratmetern verteilt war, und das 500 Meter hoch in die Luft
geschossen wurde. Dazu spielte auf einer Open-Air Bühne Mike Oldfield
erstmals live aus seinem neuen Album "Millennium Bell".
Zu den weiteren Vorhaben plante Mike Oldfield eine Art Fortsetzung des
Albums "The Songs Of Distant Earth", in der eine neue interaktive Welt
geschaffen werden soll; dabei wird das Internet eine unterstützende Rolle
einnehmen. So seine Aussage im Dezember 1999.
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