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Biografie-Section

Eine Mike Oldfield Biografie

Intro
1953-1969
1970-1973
1974-1980
1981-1982
1983-1986
1987-1991
1992-1995
1996-2000
2001-2003
2004-2005


Letzte Bearbeitung, 02.07.2005

 

1970-1973

Seit 1970, bereitete Mike Oldfield wohl sein berühmtestes Werk „Tubular Bells“ vor.

„Whole World“ löste sich 1971 auf und Kevin Ayers arbeitete mit anderen Musikern weiter.

Nach drei Jahren Arbeit und einigen Studiojobs bei Jon Cale und den „Broughtons“, konnte Mike Oldfield dann am 23.Mai 1973 sein Werk präsentieren. Doch bis dahin war es noch ein langer Weg.

1972 versendete er sein erstes Demo, das er in vielen Stunden in den berühmten Abbey Road Studios aufgenommen hatte, zu allen größeren Plattenfirmen und Labels. Alle lehnten dieses Album als unkommerziell und unwirtschaftlich ab. 

In der Zeit traf er Richard Branson, der von der Musik sehr beeindruckt war. Richard hatte jedoch kein Geld um das Album zu veröffentlichen.

Ein Jahr später entschied sich Richard Branson auf seinem neugegründeten Plattenlabel Virign zu veröffentlichen. Er nahm Kontakt mit Mike Oldfield auf, um einen Plattenvertrag zu machen.

Mike Oldfield spielte zu dem Zeitpunkt als Reservegitarrist im Muscial „Hair“ und war recht depressiv.

Um „Tubular Bells“ ins Laufen zu bringen, formulierte Richard einen Plattenvertrag. Er musste dazu Einzelheiten aus dem Vertrag von Sandy Denny abschreiben, da er keiner Kenntnisse von Plattenverträgen hatte.

Es war Tom Newmann, der Richard Branson vorschlug ein eigenes Aufnahmestudio zu bauen. Richard lieh sich 25.000 engl. Pfund und kaufte ein Landgut in der Nähe von Oxford. Aus dem ehemaligen Squash Court, baute er in ein Aufnahmestudio um.

Auf Grund der Beschwerden der Nachbarn, war es ihnen nicht möglich in der Nacht die Aufnahmen zu tätigen.

Mit einem ausgeklügelten Warnsystem wurden sie doch bereits rechtzeitig gewarnt, bevor die Polizei kam, die von den Nachbarn immer wieder gerufen wurden. Die Polizei gab ihre Kontrollen auf, nachdem sie jedes Mal die Musiker in der Küche beim Kaffeetrinken vorgefunden hatten.

Mike Oldfield zog auf das Landgut und lernte während der Produktion von „Tubular Bells“ die Arbeit eines Produzenten kennen.

Auf dem Cannes-Musikfestival spielte er in einer Jam Session (Unorganisierter Zusammenschluss verschiedener Musiker), die sich „Manor Live“ nannten. Verantwortlicher vieler Plattenlabel zeigten großes Interesse in „Manor Live“ allerdings nicht an „Tubular Bells“.

Das einzige Label, das Interesse zeigte war das Amerikanische Plattenlabel „Mercury Records.“ Die mitteilten, das sie Interesse haben, wenn Mike Oldfield einen Gesangspart in „Tubular Bells“ integrieren würde. Richard Branson entschied, das der einzige Weg vorwärts wäre, wenn man „Tubular Bells“ selber veröffentlicht.

"Tubular Bells" wurde die erste offizielle Veröffentlichung von Virgin Records im Juni 1973.  Am 28 Juni 1973 wurde mit einer Menge an berühmten Musiker das Album live in der London's Queen Elizabeth Hall Uraufgeführt.
Die Art von Musik konnte in keine herkömmliche Kategorie eingeordnet werden.

Die Kritiker und das Publikum waren mehr als begeistert, was durch über 16 Millionen (16.000.000) verkaufte Alben weltweit bestätigt wurde.
 

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