Letzte Bearbeitung,
02.07.2005
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1970-1973
Seit 1970, bereitete Mike Oldfield wohl sein berühmtestes Werk „Tubular
Bells“ vor.
„Whole World“ löste sich 1971 auf und Kevin Ayers arbeitete mit anderen
Musikern weiter.
Nach drei Jahren Arbeit und einigen Studiojobs bei Jon Cale und den „Broughtons“,
konnte Mike Oldfield dann am 23.Mai 1973 sein Werk präsentieren. Doch bis
dahin war es noch ein langer Weg.
1972 versendete er sein erstes Demo, das er in vielen Stunden in den
berühmten Abbey Road Studios aufgenommen hatte, zu allen größeren
Plattenfirmen und Labels. Alle lehnten dieses Album als unkommerziell und
unwirtschaftlich ab.
In der Zeit traf er Richard Branson, der von der Musik sehr beeindruckt war.
Richard hatte jedoch kein Geld um das Album zu veröffentlichen.
Ein Jahr später entschied sich Richard Branson auf seinem neugegründeten
Plattenlabel Virign zu veröffentlichen. Er nahm Kontakt mit Mike Oldfield
auf, um einen Plattenvertrag zu machen.
Mike Oldfield spielte zu dem Zeitpunkt als Reservegitarrist im Muscial „Hair“
und war recht depressiv.
Um „Tubular Bells“ ins Laufen zu bringen, formulierte Richard einen
Plattenvertrag. Er musste dazu Einzelheiten aus dem Vertrag von Sandy Denny
abschreiben, da er keiner Kenntnisse von Plattenverträgen hatte.
Es war Tom Newmann, der Richard Branson vorschlug ein eigenes Aufnahmestudio
zu bauen. Richard lieh sich 25.000 engl. Pfund und kaufte ein Landgut in der
Nähe von Oxford. Aus dem ehemaligen Squash Court, baute er in ein
Aufnahmestudio um.
Auf Grund der Beschwerden der Nachbarn, war es ihnen nicht möglich in der
Nacht die Aufnahmen zu tätigen.
Mit einem ausgeklügelten Warnsystem wurden sie doch bereits rechtzeitig
gewarnt, bevor die Polizei kam, die von den Nachbarn immer wieder gerufen
wurden. Die Polizei gab ihre Kontrollen auf, nachdem sie jedes Mal die
Musiker in der Küche beim Kaffeetrinken vorgefunden hatten.
Mike Oldfield zog auf das Landgut und lernte während der Produktion von
„Tubular Bells“ die Arbeit eines Produzenten kennen.
Auf dem Cannes-Musikfestival spielte er in einer Jam Session
(Unorganisierter Zusammenschluss verschiedener Musiker), die sich „Manor
Live“ nannten. Verantwortlicher vieler Plattenlabel zeigten großes Interesse
in „Manor Live“ allerdings nicht an „Tubular Bells“.
Das einzige Label, das Interesse zeigte war das Amerikanische Plattenlabel
„Mercury Records.“ Die mitteilten, das sie Interesse haben, wenn Mike
Oldfield einen Gesangspart in „Tubular Bells“ integrieren würde. Richard
Branson entschied, das der einzige Weg vorwärts wäre, wenn man „Tubular
Bells“ selber veröffentlicht.
"Tubular
Bells" wurde die erste offizielle Veröffentlichung von Virgin Records im
Juni 1973. Am 28 Juni 1973 wurde mit einer Menge an berühmten Musiker
das Album live in der London's Queen Elizabeth Hall Uraufgeführt.
Die Art von Musik konnte in keine herkömmliche Kategorie eingeordnet werden.
Die Kritiker und das Publikum waren mehr als begeistert, was durch über
16 Millionen (16.000.000) verkaufte Alben weltweit bestätigt wurde.
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