| Unter dem Namen Pierre Moerlen`s Gong wurde 1979 erstmalig
das Album "Downwind" veröffentlicht. Bei diesem Album wurde Pierre Moerlen
von Mick Taylor,
Steve Winwood und
Didier Lockwood
sowie Mike Oldfield unterstützt. Pierre Moerlen und Mike Oldfield
arbeiteten bereits bei den Alben
Ommadawn und Incantations,
sowie im gleichen Jahr bei Platinum
zusammen.
Bei dem Titel "Downwind" agierte Mike Oldfield als Co-Produzent. Später
wird Mike Oldfield in dem Zusammenhang als eine "erstaunliche Quelle der
Inspiration und den großen Melodien" von Pierre Moerlen genannt. Pierre
Moerlen wiederum, begleite Mike Oldfield auf Tourneen und war so maßgeblich
als Musiker am Livealbum
Exposed beteiligt.
Das Besondere an "Downwind" ist das Vibraphon-Spiel von Pierre und Benoit
Moerlen, das hört man meist in Zusammenarbeit mit Congas und Schlagzeug.
Die Eröffnung vom gesamten Album besteht eher aus einem
durchschnittlichen Mainstream-Rock, der im ersten Track von der
Hammond-Orgel und dem Gesang von Pierren Moerlen geprägt wird. "Crosscurrents"
wirkt dabei als Instrumental schon etwas eher. Man könnte es als vertrackten
Rhythmus eines Vibraphon-Thema bezeichnen, das später durch Geigen- und
Gitarrensolos abgelöst wird.
Ähnlich klingt am Anfang auch der Titel "Downwind", wieder setzt sich ein
dichtes Vibraphon-Motiv ein. Dabei ist die Handschrift von Mike Oldfield
nicht nur an den charakteristische Gitarrensolos zu erkennen. Vielmehr wirkt
"Downwind" als Nachtrag zu Incantations, das Mike Oldfield wohl noch im Kopf
herumschwirrte. Obwohl das Ende dann schon mehr in die Kategorie Jazz-Rock
abwandert.
Einige wenigen Latin-Einflüsse kommen in einer Version von "Jin-Go-Lo-Ba"
vor, das ein durch Carlos Santana bekannt gewordenes Instrumental ist.
In "What you know" gibt Mick Taylor ein Gitarrensolo zum Besten. Mick
Taylor begleitete später Mike Oldfield bei dem Song "Guilty" im übrigen.
Zur Vibraphonbegleitung spielt Didier Lockwood die erste Geige auf "Emotions"
mit entspannten Melodien. Lyrische Geigentöne bestimmen auch den Anfang von
"Xtasea", im weiteren Verlauf übernimmt dann wieder die elektrische Gitarre
die Führung.
Insgesamt ist "Downwind" eine Jazz-Rock Scheibe geworden, die nicht zu
meinen Favouriten gehört. Für Abwechslung sorgen hier die genannten
Studiogäste.
Bei einer Livefassung des Albums, war Mike Oldfield auch wieder dabei.
| Veröffentlicht in: |
Deutschland |
| First Release: |
09.02.1979 |
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