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Gong - Downwind

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Gong - Downwind

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Gong - Downwind


Letzte Bearbeitung, 02.07.2005

 

 

 

Unter dem Namen Pierre Moerlen`s Gong wurde 1979 erstmalig das Album "Downwind" veröffentlicht. Bei diesem Album wurde Pierre Moerlen von Mick Taylor, Steve Winwood und Didier Lockwood sowie Mike Oldfield unterstützt.

Pierre Moerlen und Mike Oldfield arbeiteten bereits bei den Alben Ommadawn und Incantations, sowie im gleichen Jahr bei Platinum zusammen.

Bei dem Titel "Downwind" agierte Mike Oldfield als Co-Produzent. Später  wird Mike Oldfield in dem Zusammenhang als eine "erstaunliche Quelle der Inspiration und den großen Melodien" von Pierre Moerlen genannt. Pierre Moerlen wiederum, begleite Mike Oldfield auf Tourneen und war so maßgeblich als Musiker am Livealbum Exposed beteiligt.

Das Besondere an "Downwind" ist das Vibraphon-Spiel von Pierre und Benoit Moerlen, das hört man meist in Zusammenarbeit mit Congas und Schlagzeug.

Die Eröffnung vom gesamten Album besteht eher aus einem durchschnittlichen Mainstream-Rock, der im ersten Track von der Hammond-Orgel und dem Gesang von Pierren Moerlen geprägt wird. "Crosscurrents" wirkt dabei als Instrumental schon etwas eher. Man könnte es als vertrackten Rhythmus eines Vibraphon-Thema bezeichnen, das später durch Geigen- und Gitarrensolos abgelöst wird.

Ähnlich klingt am Anfang auch der Titel "Downwind", wieder setzt sich ein dichtes Vibraphon-Motiv ein. Dabei ist die Handschrift von Mike Oldfield nicht nur an den charakteristische Gitarrensolos zu erkennen. Vielmehr wirkt "Downwind" als Nachtrag zu Incantations, das Mike Oldfield wohl noch im Kopf herumschwirrte. Obwohl das Ende dann schon mehr in die Kategorie Jazz-Rock abwandert.

Einige wenigen Latin-Einflüsse kommen in einer Version von "Jin-Go-Lo-Ba" vor, das ein durch Carlos Santana bekannt gewordenes Instrumental ist.

In "What you know" gibt Mick Taylor ein Gitarrensolo zum Besten. Mick Taylor begleitete später Mike Oldfield bei dem Song "Guilty" im übrigen.

Zur Vibraphonbegleitung spielt Didier Lockwood die erste Geige auf "Emotions" mit entspannten Melodien. Lyrische Geigentöne bestimmen auch den Anfang von "Xtasea", im weiteren Verlauf übernimmt dann wieder die elektrische Gitarre die Führung.

Insgesamt ist "Downwind" eine Jazz-Rock Scheibe geworden, die nicht zu meinen Favouriten gehört. Für Abwechslung sorgen hier die genannten Studiogäste.

Bei einer Livefassung des Albums, war Mike Oldfield auch wieder dabei.


Veröffentlicht in: Deutschland
First Release: 09.02.1979

 

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