Eine Mike Oldfield Fanseite
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Wonderful Land

wl_vinyl_si_cover_smallZwei Monate nach der Single Auskopplung „Arrival“ vom Album „Q.E.2“ erschien im November 1980 in Deutschland „Wonderful Land“. Die Single Version ist rund 30 Sekunden Kürzer, als die Albumversion.

Auch „Wonderful Land“ wurde von Mike Oldfield gecovert. Ursprünglich komponierte dieses… Weiterlesen

Q.E.2

qe2_cd_cover_smallDas Album „Q.E.2“ benannte Mike Oldfield nach dem Luxusliner Queen Elisabeth II.

Im verflixten siebten Jahr mit Virgin stand es mit dem ehemaligen Vorzeigekünstler, Mike Oldfield, nicht mehr zum besten. Mike Oldfield fehlte die Unterstützung von Virgin, die es in der Zwischenzeit nicht mehr so wie zu Beginn gab. Für Mike Oldfield war durch die Punkbewegung Mitte der siebziger Jahre der Zug quasi abgefahren und sein kommerzieller Stern war am sinken. Virgin veröffentlicht seine Alben nicht mehr in der USA und Mike Oldfield empfand die Promotion für seine Werke in Großbritannien für ungenügend.

Um Virgin entgegenzukommen, ließ er sich zu kommerziell erfolgreicheren Titeln hinreißen. So versuchte Mike Oldfield mit den Coverversionen „Arrival“ von ABBA und „Wonderful Land“ von „The Shadows“ zu punkten. Zur Verstärkung für das Album „QE2“ konnte er durch David Hentschel, der zu dieser Zeit Genesis produzierte, auch Phil Collins als Schlagzeuger ins Boot holen.

Die Rechnung ging auf, jedoch verloren sich darin die restlichen Songs aus dem Album. Ein so genannten „roten Faden“ vermisst man auf diesem Album. Ansprechend und Interessant ist „Taurus 1“, das die „Taurus Trilogie“ begründet. Ein weiteren positiven Punkt, setzt die phantastische Stimme von Maggie Reilly dem Ganzen auf. Dies war der Beginn, einer nicht immer einfachen Zusammenarbeit, die Mike Oldfield weiter zum Erfolg führen sollte.

Durch den Einsatz von Keyboards und Vocodern erzielte Mike Oldfield in „QE2“ einen Klang, der synthetischer wirkte als bis her. Das passte wiederum in die frühen achtziger Jahre, die in der Musik generell etwas steriler waren.

„Taurus 1“ mit zehn Minuten und „QE2“ mit sieben Minuten sind die längsten Instrumentalstücke. Durch die restlichen Songs wirkt dadurch das ganze Album etwas ausgewogen. Ein Grund dafür könnte man in den Anforderungen von Virgin suchen, die viel mehr Einfluss auf Mike Oldfield nahmen, wie ihm lieb war.

QE2 wurde zwischen Juni und August 1980 produziert. Zur der Zeit eines der spontansten und schnellsten Alben, die er zu der Zeit komponiert und aufgenommen hat.

Der letzte Track, trägt den Namen seiner Tochter Molly, sie wurde am 30.11.1979 geboren. Molly ist das erste von drei Kindern von Mike mit seiner damaligen Lebensgefährtin Sally Cooper. Später wird Molly Oldfield, Mike bei seinem Album The Songs of Distant Earth unterstützen.

Warum das Album erst „Mirage Carnival“ heißen sollte lässt sich nicht klären.


First Release: 31.10.1980
Label: Virgin Records Ltd.
Arbeitstitel: Mirage / Carnival

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Impressions (GB)

impressions-vinyl-front_smallDie Compilation „Impressions“ von Mike Oldfield ist ein Album, das nur in Großbritannien über einen Versandhandel erhältlich war. „Impressions“ ist ein Doppelalbum, das in der Form bis heute auch nicht als CD erschienen ist.

Dabei gibt es bei diesem Album… Weiterlesen

Arrival

arrival_vinyl_si_cover_smallMit „Arrival“ coverte Mike Oldfield im Jahre 1980 ein recht populäres Stück von ABBA.

„Arrival“ erschien 1974 erstmals auf dem gleichnamigen Album von ABBA.

Mike Oldfield verlieh dem Song seine typische Handschrift in Klang und Sound. Auf die Vocals, im… Weiterlesen

Airborn (USA/Canada)

airborn-lp-usa-cover_smallDie Compilation „Airborn“ vom Mike Oldfield, erschien 1980 nur in der USA und Kanada. „Airborn“ war der ursprüngliche Arbeitstitel des Album „Platinum„. Den gleichen Namen trug auch der Part I von „Platinum“.

Mit dem Doppelabum existiert auch eine… Weiterlesen

Platinum

platinum_cd_cover_smallBei dem Album „Platinum“ hält sich schon seit der Zweitauflage ein Fehler, der immer wieder, bis heute, auftaucht. Der Grund ist recht einfach. Auf der ersten Pressung im Jahre 1979 ist der Track „Sally“ auf der B-Seite zu finden. Angeblich handelt es sich bei den zwei ersten Pressungen, um ca. 30.000 – 50.000 produzierte Exemplare, die in Großbritannien veröffentlicht wurden.

„Sally“ wurde von Mike Oldfield & Nico Ramsden arrangiert und produziert. Allerdings hat dieser Song wohl dem damaligen Plattenboss von Virgin überhaupt nicht gefallen und da er zu unkommerziell war, musste er geändert werden.

So musste nun ein neuer Song her. Heraus kam dabei „Into Wonderland“. „Into Wonderland“ hat die gleiche Grundmelodie wie der ursprüngliche Song „Sally“, nur das er langsamer gespielt wird und Mike Oldfield die Vocals komplett durch neue Ersetze. In den Jahren danach gab es noch eine Menge Vinyl-Pressungen, bei denen dann auf dem Cover immer noch „Sally“ stand, obwohl „Into Wonderland“ auf der Scheibe gepresst wurde.

In Deutschland erschien „Platinum“ am 23.11.1979 das erste Mal auf Vinyl. Auch hier setzte sich der Fehler zum Teil fort.

Dieser Fehler setzte sich ebenso bei der später erschienenen CD fort. Und damit keiner Durcheinander kommt, wurde selbst auf der im Jahre 2000 veröffentlichten „Remastered“ wieder der falsche Songtitel aufgedruckt.

Ein weiterer Fehler auf der CD ist die Trackbezeichnung. Laut Booklet gibt es fünf Tracks. Die CD wird jedoch immer acht Tracks anzeigen, da auf der CD der Track 1 im Booklet, in Wirklichkeit aus vier Tracks besteht. Dieser eine Track wird als „Platinum Parts 1-4 „und „with extract from north star“ bezeichnet.

Also wenn bei einem Album alles ein bisschen Konfus ist, dann bei diesem. Selbst Raubkopierer machen es sich bei den Titeln immer wieder schwer und schreiben „Platinium“ anstelle „Platinum“. Der Ursprüngliche Arbeitstitel für „Platinum“ war „Airborn“. Aus „Airborn“ wurde jedoch ein anderes Album, das dann 1980 nur USA erhältlich war.

Bei seinem Album „Platinum“ hat Mike Oldfield zwei Songs gecovert. „I got rhythm“ entstammt aus der Feder von George Gershwin & Ira Gershwin. „North Star“ wurde ursprünglich von Philip Glass komponiert. Mike Oldfield hat beide Songs neu arrangiert und in seinem persönlichen Stil auf die Platte gebracht.

Sämtliche restliche Stücke sind typisch für Mike Oldfield, der siebziger Jahre. Zum Erfolg des Album trug mit Sicherheit auch bei, das Tom Newman wieder als Produzent auftrat. Als experimentellstes Stück dürfte „Woodhenge“ bezeichnet werden.

Insgesamt ist „Platinum“ kein in sich stimmiges Album. Es wirkt irgendwie zusammen gewürfelt. Einzig die vier „Platinum“ Parts kann man als harmonisch nennen.


First Release: 23.11.1979
Label: Virgin Records Ltd.
Arbeitstitel: Airborn

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Exposed

exposed-cd-cover_small„Exposed“ von Mike Oldfield, ist ein Live-Album der Superlative.

Es entstand 1979 als das „eigenbrötlerische Genie“ (MUSIK EXPRESS) neue Energien frei setzte und sich mit einer fast 50-köpfigen Band, erstmals seinen Fans, auf Live-Konzerten zeigte.

Zu seiner ersten ausgedehnten… Weiterlesen

Incantations

incantations_cd_cover_smallDen Erfolg, den Mike Oldfield mit „Tubular Bells“, „Hergest Ridge“ und „Ommadawn“ innerhalb von drei Jahre hatte, forderte sein Tribute.

Mike Oldfield war zwar musikalisch auf seinem persönlichen Höhepunkt angelangt, doch psychisch am Ende. Um seine psychischen und persönlichen Probleme in den Griff zu bekommen, begab er sich in eine Therapie. Glücklicherweise hat er damals begriffen, das Alkohol und Drogen keine Lösung sind. So dauerte es dann auch drei Jahre, bis nach „Ommadwan“ sein neues Werk „Incantations“ veröffentlicht wurde.

Nach der Therapie vollendete Mike Oldfield sein begonnenes Werk, um mit „Incantations“ den Erfolg seiner ersten drei Alben zu Toppen.

Bei „Incantations“ wurde alles andere als gespart. Es wurde ein Doppelalbum mit vier Teilen und einer Spielzeit von über 70 Minuten.

Mike Oldfield wurde dabei von einem Streicherensemble unterstützt, dazu noch von einem Trompeter, einem Mädchenchor, zwei Flötisten sowie Pierre Moerlin. Maddy Prior und Sally Oldfield unterstützen Mike Oldfield mit den Vocals.

Rückblickend kann man behaupten, das ihm seine beiden Geschwister bei diesem Album zu Hilfe kamen. Denn auch Terry Oldfield war mit von Partie.

Nach der Veröffentlichung stellten sich jedoch ernst zu nehmende Probleme ein. „Incantations“ war so bombastisch und von so hohem künstlerischen Anspruch, dass es für das Ende der 70er Jahre einfach zu Opulent war.

In England herrschte in den Jahren Progrock und die Punkrevolution. Der kommerziellen Erfolge der letzten Jahre, konnte sich so mit „Incantations“ nicht wiederholen.

„Incantations“ dümpelte 9 Wochen in den Albumcharts und verschaffte sich in Großbritannien gerade mal als beste Notierung den 14.Platz.

„Incantations“ wirkt wie eine Fortsetzung von „Ommadawn“, nur um einiges opulenter und kräftiger. Allerdings ist es nicht das absolute Meisterwerk und nicht das beste Album, das Mike Oldfield je erschaffen hat. Selbst für den, der Mike Oldfields Musik liebt, wird „Incantations“ spätestens im vierten Teil etwas anstrengend.

Aber es hat auch seine positiven Aspekte. Es gibt viele Passagen mit einem tollen Rhythmus und die Streicher und der englische Mädchenchor, lässt „Incantations“ einfach schön klingen.

„Incantations“ hat, wie so oft die Musik von Mike Oldfield, seine Stärken und Schwächen.


First Release: 24.11.1978
Label: Virgin Records Ltd.

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Boxed

boxed-cover-small„Boxed“ war die erste Compilation von Mike Oldfield und das bereits nach dem dritten Album. Die ursprüngliche Version von „Boxed“ bestand aus vier Vinyl-Scheiben. Die ersten drei Longplayer waren in Quadrophonie abgemischte Versionen der Alben „Tubular Bells… Weiterlesen

Ommadawn (LP)

Ommadawn von Mike Oldfield ist und war für mich immer ein schwieriges Album. Was ich persönlich von dem Album halte und wir ich darüber denke, lässt sich am besten in der Album-Section unter Ommadawn nachlesen.

Das hier abgebildete Album ist eine von vielen Versionen. Laut meinen Kenntnisstand und der Prägung auf der Vinyl-Scheibe, entstammt es der deutschen Erstauflage aus dem Jahr 1975.

Verständlicherweise hat diese Version keinen EAN-Code, sondern nur eine Artikelnummer.


Erschienen in: Deutschland
Veröffentlicht am: 21.10.1975
First Release: 21.10.1975
Medium: Langespielplatte
Label: Virgin Records Ltd. – Ariola Vertrieb
EAN: keine
Artikel-Nr.: 89 552 XOT

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