Eine Mike Oldfield Fanseite
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1993-2003

tsode_cd_cover_smallWir schreiben das Jahr 1995. Zwei Jahre nach Mike Oldfield´s zwanzigjährigem Jubiläum erscheint „The Songs of Distant Earth“ und erobert einige Herzen der Fans.

tsode_2_cd_cover_smallErstmals enthält eine CD von ihm, einen CD-Rom Track. Allerdings ist der nur für Mac-Nutzer zu betrachten. Der Track ist eine kurzer interaktive Reise durch eine virtuelle Welt mit kleinen Spieleinlagen. Insgesamt gelangten drei Versionen von „The Songs Of Distant Earth“ auf dem Markt in Deutschland.

Das Album basiert gedanklich auf die Story des gleichnamigen Romans von Arthur C. Clarke, einem Sciene-Fiction Autor. Da Mike Oldfield von dem Roman fasziniert war, versuchte er den Roman in Musik umzusetzen. Der Verkauf enttäuschte jedoch sehr, da Mike Oldfield anscheinend nicht das Publikum in der breiten Masse mit seinen Stücken ansprach.

Das Video für „Let There Be Light“ war sehr Eindrucksvoll und komplett digital. Für das Jahr 1995 war es das modernste Digital erstellte Video der Welt. Die Produzenten erhielten einen Award.

Des weiteren wurde zu Mike Oldfields Ehren, für das Album „The Songs Of Distant Earth“, ein kleiner Planet nach ihm benannt.

voyager_cd_cover_small1996 wurde „Voyager“ veröffentlicht. Mike Oldfield hat auf diesem Album zehn Songs nach keltischen Grundzügen auf seine unverwechselbaren Art verarbeitet. Die Ursprünge der Songs kommen aus Schottland, Irland und Spanien. Das Album wirkt entspannt und beruhigt, wirkt sehr ausgereift und hat sehr schöne Stücke, die zum Teil (vier) von ihm geschrieben wurden.

Auf diesem Album ist es nicht gerade spürbar, aber spätestens bei der Auskopplung von „Woman of Irland“ ist es zu hören, dass Mike Oldfield versucht tanzbare Musik zu produzieren, was ihm mit den zwei Remixen auf der Maxi-CD wohl gelingt.

Zur gleichen Zeit baute sich Mike Oldfield ein neues Haus auf Ibiza das in einer Hochebene, in die Berge gebaut ist.

Die Zeit auf Ibiza beeinflusste Mike Oldfield emotional und musikalisch. Er begann die Arbeit an „Tubular Bells III“.

Inspiriert durch ein Tape mit Dance-Musik von einem Freund, setze Mike Oldfield sein ganzes Talent ein.

Mike Oldfield zog 1998 zurück in seine britische Heimat, in das Städtchen Oxford, und arbeitete an seinem neuen Album “ Tubular Bells III“.

tb3_cd_cover_smallDas Ergebnis wurde am 04.09.1998 bei einer Prämiere auf Horse Guards Parade in London uraufgeführt. „Tubular Bells III“ endet dabei mit dem Glockenschlag von Big Ben. Zu der Studio-CD wurde „Tubular Bells III“ auf Video und DVD präsentiert.

tb3_2_dvd_cover_small1999 erschien zu dem die erste DVD von Mike Oldfield. Bis zu diesem Jahr erschienen in der Regel nur vereinzelt Videos zu seinen erschienen Platten und CDs. Die DVD ist in einer hervorragenden Qualität und zeigt die Uraufführung Live von „Tubular Bells II“ in Edinburgh Castle und „Tubular Bells III“ auf der Horse Guards Parade in London.

Eine weitere Verwendung fand das Thema „Tubular Bells III“ auf einem Soundtrack zu dem Kinofilm und der Fernsehnserie „X-Files“ und nennt sich „Tubular-X“. Mike Oldfield mischte dabei die Originalmelodie von Marc Snow mit „Tubular Bells“.

Zum Ende der 90er Jahre zeigt sich Mike Oldfield äußerst produktiv.

xxv_e_cd_cover_small1997 erscheint „The Essential“ mit einer recht ungewohnten Zusammenstellung seiner Stücke. Zum erstenmal bringt er auf einem Sampler ein Stück raus, das erst 1998 erscheinen sollte. „Excerpt from the forthcoming Album Tubular Bells III“, so der Titel, der einiges erahnen lässt.

Das Album „The Essential“ steht auch für 25 Jahre Musikgeschichte, die Mike Oldfield schrieb.
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Im selben Jahr erscheint die Remastered Version von „Tubular Bells“, ein somit 25 Jahre alten Albums, auf dem Markt. Herausgeber ist die Firma Vigin Records.

g_cd_cover_smallEin Jahr später, 1999, veröffentlichte er das Album „Guitar“. Es war wieder ein Album der „Marke“ „Back to roots“.  Alle Instrumente einschließlich der Trommeln und der Perkussion wurden durch verschiedene Gitarren gespielt.

Im gleichen Jahr startete Mike Oldfield die „Then And Now Tour“ durch Europa. Die meisten Zuschauer hatte er in Budapest mit über 17.000 Menschen und in Spanien beim „Caruna Festival“ mit fast 90.000 Menschen.

Bei seinen Konzerten spielte er Ausschnitte aus „Songs of Distant Earth“, „Guitar“, „Tubular Bells II“ und einigen anderen Alben.

1999 war für Mike Oldfield ein sehr arbeitsintensives Jahr.

tmb-cd-cover-smallAm 29.11.1999 erschien sein Album „The Millennium Bell“. „The Millennium Bell“ wurde in Oldfields Roughwood Studios aufgenommen – mit ihm selbst an der Gitarre, als Komponist, Produzent und Arrangeur.

Die gesamte Orchestration wurde an nur einem Tag mit dem London Session Orchestra in den Abbey Road-Studios aufgenommen, die kraftvollen Chöre stammen vom „London Händel Choir“ , dem „Grant Gospel Choir“, und Gota Yashiki, seines Zeichens Drummer von Simply Red, er steuerte sein Schlagzeugspiel bei.

Mit „The Millennium Bell“ wurden Ereignisse der letzen 2000 Jahre in Musik umgesetzt. So z. B. Christi Geburt, die Entdeckung Amerikas oder der 2. Weltkrieg. Mike Oldfield sprach vom wichtigsten Werk seiner Musikerkarriere, das den Höhepunkt seines musikalischen Schaffens markieren wird.

Nach der Veröffentlichung am 29.11.1999 konnte sich das Album am 13.12.1999 von 0 auf 39 in den Deutschen Charts platzieren.

In der Silvesternacht hatte Mike Oldfield das zu Ende gehende Jahrtausend mit einem musikalischen Feuerwerk verabschiedet.

Mike Oldfield war am 31.12.1999 beim größten Lichtevent der Welt von „Art In Haeven“ an der Siegessäule in Berlin, um sich am Start in das neue Jahrtausend zu beteiligen.

3,8 Millionen Watt Strom, 250 Xenon-Edelgas Scheinwerfer – jeder strahlt 70 Kilometer weit -, 550 Speziallampen, zwölf aufsteigende Leuchtballons (Durchmesser fünf Meter) und 2000 Lichtsysteme verwandeln den Himmel über Berlin in eine einzigartige Lichtpyramide.

Gleichzeitig brannte Gert Hof ein Feuerwerk ab, das auf einer Fläche von 6000 Quadratmetern verteilt war, und das 500 Meter hoch in die Luft geschossen wurde. Dazu spielte auf einer Open-Air Bühne Mike Oldfield erstmals live aus seinem neuen Album „Millennium Bell“.

Zu den weiteren Vorhaben plante Mike Oldfield eine Art Fortsetzung des Albums „The Songs Of Distant Earth“, in der eine neue interaktive Welt geschaffen werden soll; dabei wird das Internet eine unterstützende Rolle einnehmen. So seine Aussage im Dezember 1999.

Im Jahr 2000 begann Mike Oldfield an einem Videospiel zuarbeiten, das er schon seit 1995 in Planung hatte. Es dauerte bis Ende 2001, bis die Fans das erste Mal wieder etwas von ihm zu sehen bekamen. Er veröffentlichte auf seiner Homepage (www.Mike Oldfieldoldfield.com) ein Demo von MusicVR (Music Virtual Reality).

3l_cover_cd_smallMVR ist ein Spiel zum dreidimensionalen Träumen mittels einer Flugsimulation. Mitte Mai 2002 wurde dann auf seiner neuen Homepage www.Mike Oldfield-treslunas.com das neue Album „Tres Lunas“ vorgestellt, dass im Juni des gleichen Jahres erschien.

tbf_cover_cds_smallAls erste Singleauskopplung erscheint in Spanien, Frankreich und Belgien „To be free“. In Deutschland ist die Single nicht erhältlich, was einfach mit den Charts zusammen hängt. „Tres Lunas“ schafft es in Deutschland in der ersten Woche auf Platz 19 und verabschiedet sich dann in der achten Woche mit Platz 95 aus den Charts der MediaControl. Im Ausland haben Single und Longplayer zwar etwas mehr Erfolg, allerdings reicht es nicht um WEA zur einer größeren Promotion anzuregen.
taih_mcd_cover_smallIn Spanien erscheint im August als zweite Auskopplung „Thou Art In Heaven“ mit verschiedenen Remixen und „To be free“ in drei Sprachen. Auch diese Auskopplung hat keine Chancen in die Charts zu kommen. In Spanien schafft es die Single gerade mal zwei Wochen.

Außer diversen updates für das Spiel passiert somit im Jahre 2002 dann nicht mehr viel. Viele Fans sind enttäuscht das auf der CD von „Tres Lunas“ nur eine Demoversion von MVR zu finden ist und man zusätzlich über das Internet einen Freischaltcode für die Vollversion kaufen muss.

children-of-the-sun-cover_smallIm August wird dazu noch eine „aufgewärmte“ Version von „Children of the Sun“ auf den Markt gebracht. Aufgepeppt wurde die Scheibe aus dem Jahre 1968 mit einigen noch nicht veröffentlichen Stücken von Mike Oldfield und Sally.

Im November 2002 erscheint auf Mike Oldfield´s Website eine Demoversion von „Smart-World“. Diese Spiel soll später mal für Kinder sein, um das Alphabet zu lernen. Grafisch und Spieltechnisch ist es an MVR stark angelehnt.

Bis Januar 2003, immerhin 21 Wochen, hält sich „To be free“ in den Charts des belgischen Rundfunks. Danach war dann endgültig Schluss.

Nach dem Mike Oldfield´s Album „Tres Lunas“ mehr oder weniger floppte, setzte er seine Idee von einer Neuaufnahme von „Tubular Bells“ um. Er arbeitete bis zum Jahresende daran. Ein offizielles Erscheinungsdatum gab es lange nicht, aber man spekulierte auf Mai 2003, wenn sich sein Erstlingswerk zum 30. jährt.

Im Februar 2003 übergab Mike Oldfield die Neuaufnahme von „Tubular Bells“ an Warner Music und rüstete sein Studio auf Dolby Digital 5.1 um.
tb2003_cd_cover_smallMitte März 2003 stand der Name für die Neuaufnahme von „Tubular Bells“ fest. Mike Oldfield nannte es „Tubular Bells re-Recording“ und WEA ganz schlicht „Tubular Bells 2003“.

Im April 2003 berichtet Mike Oldfield auf seiner Homepage von der Arbeit an einem neuen Spiel mit dem Namen „The Tube World“. von „Smart-World“ wird nichts berichtet und es gibt auch die Demoversion nicht mehr.

Am 26.05.2003 erschien dann die erwartete Neuaufnahme von „Tubular Bells“ in drei verschiedenen Varianten. Zusätzlich gab es eine DVD, auf der drei Tracks in 5.1 Dolby Digital und DTS abgemischt waren.

Bis zum Ende des Jahres 2003 gab es dann immer wieder Daten für die erste Audio-DVD von Mike Oldfield. „Tubular Bells 2003“ auf einer DVD-A erschien jedoch erst im Jahre 2004.