Letzte Bearbeitung,
02.07.2005
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Manch einer behauptet, dass mit "Islands"
eines der besten Oldfield-Alben veröffentlicht wurde. Dies gilt jedoch nur
für den Hörer der Instrumentale Musik, aber auch gerne Popsongs hört. Mit
Sicherheit waren "Crises" und "Discovery" mindestens genauso Erfolgreich.
Nach „Discovery“ verfolgte Mike Oldfield andere Ziele. Er war damit
beschäftigt eine Video-CD zu produzieren, da er der Meinung was das die
Kombination aus Musik und bewegten Bildern mehr Erfolg verspricht. Doch
wurden seine konkreten Vorstellungen durch technische Probleme behindert und
seine Arbeit verzögerte sich.
Das Ergebnis, die Musik erschien als „Islands“ und die Video-CD „The Wind
Chimes“ etwas später.
Wie nun schon in den achtziger Jahren üblich, wurde das Album zweigeteilt.
In der ersten Hälfte macht sich „The Wind Chimes“ als Instrumentalstück
breit. Hier hat Mike Oldfield indonesische Einflüsse verarbeitet. Es gehört
nicht zu den besten Instrumentalstücken von Mike Oldfield, es ist ein
entspanntes Werk ohne Schwächen.Mit dem Titel "The Wind
Chimes", zeigte Mike Oldfield, dass ihm nach 14 Jahren Musikgeschäft die
Ideen nicht ausgegangen sind. In einzigartigen Melodienfolgen versetzt er
seine Hörer in fernöstliche Länder und in kosmische Welten, ohne dabei zu
langweilen.
Auch wenn er Bonnie Tyler für den Song „Islands“ mit auf die musikalische
Reise nahm, ist der Song „Islands“ ein recht profaner Popsong geworden.
„Flying Star“ kann man mit Kevin Ayers getrost als Flop bezeichnen und mit „Magic
Touch“ muss man sich nicht wirklich anfreunden. „When the night on fire“ hat
zwar einen Bezug zu “The Wind Chimes”, wird jedoch dadurch nicht der
absolute Renner.
Bonnie Tyler müsste auf jedem Fall Mike Oldfield dankbar
sein, er verschaffte ihr mit dem Song "Islands" einen Karriereschub.
Gelungener, verträumter und aussagefähiger ist vielleicht noch „North Point“
und „The time has come“.
Auf „Islands“ gibt sich erstmalig Anita Hegerland, nach „Pictures in the
dark“ als Single, auf einem Album die Ehre. Ihre Stimme ist zwar
sympathisch, reicht aber nicht an die Dynamik von Maggie Reilly ran. Wie dem
auch sei, Anita Hegerland war damals die Freundin von Mike Oldfield und er
schien sich Wohlzufühlen.
Das Ergebnis, mit „Islands“ hat es Mike Oldfield geschafft seine
Interessen und die von Virgin, auf einen Nenner zu bringen.
Ein Jahr später Erschien die Video-CD „The wind chimes“. Mike Oldfield
war seiner Zeit wieder einmal voraus und der gewünschte Erfolg blieb aus, da
die Zeit noch nicht reif für reine Musikvideos war.
In
der USA erschien das Album in einer anderen Ausführung bei dem auch der Song
"When The Night´s On Fire" fehlte.
Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, das Jim Price den Vocal Part
für "Magic Touch" aus vertragrechtlichen Gründen nur in Europa übernahm. Auf
dem US Album, wie auch auf der später weltweit erschienen Single, ist Max
Bacon zu hören.
Für insgesamt drei Tracks kam Mike Oldfield ohne Co-Produzenten aus. Für
die restlichen fünf kamen Simon Phillips, Tom Newman, Michael Cretu,
Geoffrey Downes und Alan Shacklock dazu. Es dürfte das einzige Album von
Mike Oldfield sein, das so viele Co-Producer hat.
Insgesamt gab es zu dem Album "Islands" vier Singleauskopplungen.
1987 erhielt Mike Oldfield erstmals die "Goldene Europa"
als Vertreter des britischen Rock / Pop.
| First Release: |
07.09.1987 |
| Label: |
Virgin Records
Ltd. |
| Arbeitstitel: |
Northpoint |
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