Letzte Bearbeitung,
02.07.2005
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Meisterstück oder Schaffenskrise - an "Amarok"
scheiden sich die Geister. Während die einen in "Amarok" die Fortsetzung von
"Ommadawn" sehen, sprechen die anderen von lauter, nervender Plärerei.
Mit "Amarok" versuchte Mike Oldfield zu seinem musikalischen Ursprung
zurückzukehren und hat dies meiner Meinung nach auch geschafft.
"Amarok" beinhaltet teilweise sehr hübsche Melodien, die an vergangene
Zeiten erinnern, doch leider zerstört Mike Oldfield selbst des Öfteren seine
sehr guten Ansätze und lässt den Hörer ständig auf neue und längere
Melodienfolgen hoffen.
Mike Oldfield, der auch bei dieser Suite alle Instrumente selbst spielt und
einen 60köpfigen Zulu-Chor durchs Arrangement marschieren lässt, gelang es
trotzdem, den Hörer an seine völlig unkonventionellen Musikgestaltung zu
binden. "Amarok" erreichte in den deutschen LP-Charts Platz 13.
In meinen Augen ist "Amarok" ein Monumentalwerk, das man an einem Stück
anhören muss.

Die Warnung auf der CD sollte man beachten, denn oft genug
schreckt man nach leisen und sanften Part´s hoch, da gerade nach ruhigen und
entspannten Phasen, die Musik laut und durchdringend auf unsere Ohren
drückt. Dies wiederum bedeutet einen musikalischen Hochgenuss von ganzen 60
Minuten mit nur einem Track auf der CD. Die Vinylausgabe muss man leider
mittendrin umdrehen.
Interessant ist, das letztendlich Amarok aus 45 Einzelstücken besteht. Eine
Auflistung gibt es in den Tracks.
Durch einen Kontakt mit einem australischem Fan, kann ich
nun auch die einzelnen Auszüge den weiteren CD´s
zuordnen.
Mein Dank an Chris, aus Australien, für die Informationen zu den
einzelnen Tracks.
Thank you Chris, from Australia, for the Information by
the Tracks.
| First Release: |
14.06.1990 |
| Label: |
Virgin Records
Ltd. |
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