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The Orchestral Tubular Bells

totb_cd_cover_smallNach den ersten Erfolgen mit „Tubular Bells“, wurde im 1974 eine Orchesterfassungen von „Tubular Bells“ und auch später von „Hergest Ridge“ in der Royal Albert Hall in London aufgeführt.

Die Uraufführung von „Tubular Bells“ war jedoch erstmalig 1973 live.

Das gesamte Konzert wurde von David Bedford arrangiert. David Belfort war es auch, der das Royal Philharmonic Orchestra mit den Gitarrensoli von Steve Hillage dirigierte.

Bei der Studioaufnahme von „The Orchestral Tubular Bells“, spielte Mike Oldfield die Gitarre selbst. Das Album wurde zu Beginn des Jahres 1975 veröffentlicht.

Von „Hergest Ridge“ existiert keine offizielle Aufnahme. Ein entsprechendes Bootleg dazu ist mir leider persönlich nicht bekannt.

Später wurden weitere Arrangements in Glasgow und Newcastle aufgeführt. In Schottland spielte Steve Hillage die Gitarrenparts mit dem Scottish National Orchestra, in Newcastle wurde das Solo von Andy Summers übernommen. Andy Summer wurde später als Mitglied von The Police bekannt.

„Tubular Bells“ mit klassischen Instrumenten ist etwas ganz anderes als das Ursprungswerk. Wären nicht die Einsätze von E-Gitarren vorhanden, so würde man nicht unbedingt glauben, das dieses Stück erst durch Mike Oldfield entstanden ist.

„The Orchestral Tubular Bells“ ist keine leichte Kost. Für jemand der dieses Album nicht kennt, würde ich es wie folgt formulieren. Wer „Tubular Bells“ mag, kann von der Orchesterfassung enttäuscht werden. Wer „Tubular Bells“ nicht mag, wird „The Orchestral Tubular Bells“ noch weniger mögen.

Zum einen ist die gesamte Aufnahme sehr klassisch gehalten, aber zum anderen wirkt es oft so Modern, das der Hörer wird überfordert. Es gibt schon einige geniale Stellen auf dem Album. Damit meine ich die richtig Monumentalen, wenn die Bläser oder Streicher alles geben. Stellenweise herrscht absolute Ruhe und Harmonie. Im nächsten Moment fliegt einem die Instrumentierung um die Ohren.

Fazit: Mit „Orchestral Tubular Bells“ war damals David Bedford ein Vorreiter im Bezug auf „Pop goes Klassik“. Besser gesagt „New Age“ beflügelt die Klassik.

Heute ist es ja schon Standart, dass man klassische Instrumente im Bereich von Rock und Pop Musik einsetzt.


First Release: 17.01.1975
Label: Virgin Records Ltd.

Details

The Orchestral Tubular Bells, Part 1 26:10
The Orchestral Tubular Bells, Part 2 24:36


Composed by Mike Oldfield.   Arranged by David Bedford.
Conducted by David Bedford.   Performed by The Royal Philharmonic Orchestra with Mike Oldfield on Guitar.

Produced by David Bedford and Mike Oldfield.   Recorded September 1974 by the Manor Mobil and mixed at the Manor Studios Oxfordshire