Eine Mike Oldfield Fanseite
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Discovery

discovery_cd_cover_smallIm Jahre 1984 setzte Mike Oldfield den Erfolg von „Moonlight Shadow“ und „Shadow on the wall“, mit seinem Album „Discovery“ fort.

In den Single Charts löste „To France“ die Hits „Moonlight Shadow“ und „Shadow On The Wall“ in den Hitparaden ab. Mike Oldfield war der Meinung, das Discovery bis zu diesem Zeitpunkt sein gelungenstes Album war. Sein Erfolg für diese Scheibe, muss man seinen seinen Zugpferden Maggie Reilly und Barry Palmer zuschreiben, die ihm auf dem Album durch ihren Gesang in die Charts verhalfen.

Mike Oldfield setzte mit „Discovery“, noch stärker als zuvor auf Pop- und Rocksongs und toppte damit 1984 „Crises“ in den Charts.

Es ist in diesem Album jedoch deutlich zu hören, dass er mehr denn je versuchte künstliche Klänge aus Computern und Synthesizern zu erzeugen.

Sein Haus in der Schweiz, mit Blick auf den Genfer See, verhalf Mike Oldfield bei „The Lake“, dem einzigen Instrumentalstück auf dem Album. Die Ruhe und die Landschaftsausblicke von seinem damaligen Schweizer Wahldomizil ließ ihn philosophieren und ein geniales Musikstück produzieren.

Am besten habe ich „Discovery“ mit dem Instrumentalstück „The Lake“ verstanden, als ich selbst in der Schweiz am Genfer See unterwegs war. Oben über Montreux sitzen und „The Lake“ volle Pulle genießen. So schön kann das Leben sein!
Im Booklet findet man dazu einen passenden Satz: „Recorded in the Swiss Alps at 2000 meters within sight of Lake Geneva on sunny days.“ (Aufgenommen in den Schweizer Alpen, in 2000 Meter Höhe mit Blick auf den Genfer See, an einem sonnigen Tag.)

Genau das ist „The Lake“. Die Vocalstücke auf dem Album sind nur die Einleitung für dieses Gesamtwerk, das den Schluss bildet.

Mike Oldfield hat sämtliche Instrumente, mit Ausnahme der Tama-Drums, selber gespielt. Wie schon bei „Crises“ durfte Simon Phillips das Schlagzeug bearbeiten.

Ein weitere Glücksfall war für mich, dass ich zwei Konzerte in Frankfurt und in Stuttgart besuchen konnte. Live ist das ganze Album „Discovery“ ein echter Genuss gewesen.

Das es ein wunderbares Album war, bestätigte der Erfolg in den Charts. Neun Wochen Platz 1 in Deutschland und der Schweiz. Dazu die beste Platzierung auf 11 in England.

Nach einer ausgedehnten Tour komponierte und produzierte Mike Oldfield seinen ersten Soundtrack, „The Killing Fields“.


First Release: 25.06.1984
Label: Virgin Records Ltd.

Details

To France (04:50)
Poison Arrows (03:45)
Crystal Gazing (03:02)
Tricks Of The Light (03:52)
Discovery (4:32)
Talk About Your Life (4:24)
Saved By A Bell (04:36)
The Lake (12:08)


Komponiert und Produziert Mike Oldfield
Co-Produzent Simon Phillips
Mike Oldfield spielt Gitarren, Bass, Mandoline, Keyboards, Fairlight Computer
Abgemischt Mike Oldfield
Aufnahmeassistent Simon Phillips
Songschreiber Mike Oldfield
Vocals Maggie Reilly, Barry Palmer
Tama Drums Simon Phillips
Aufgenommen In den Schweizer Alpen zwischen Januar und Mai 1984
Cover-Fotograf Dan Kramer