Eine Mike Oldfield Fanseite
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Amarok

amarok-cover_smallMeisterstück oder Schaffenskrise – an „Amarok“ scheiden sich die Geister. Während die einen in „Amarok“ die Fortsetzung von „Ommadawn“ sehen, sprechen die anderen von lauter, nervender Plärerei.

Mit „Amarok“ versuchte Mike Oldfield zu seinem musikalischen Ursprung zurückzukehren und hat dies meiner Meinung nach auch geschafft.

„Amarok“ beinhaltet teilweise sehr hübsche Melodien, die an vergangene Zeiten erinnern, doch leider zerstört Mike Oldfield selbst des Öfteren seine sehr guten Ansätze und lässt den Hörer ständig auf neue und längere Melodienfolgen hoffen.

Mike Oldfield, der auch bei dieser Suite alle Instrumente selbst spielt und einen 60köpfigen Zulu-Chor durchs Arrangement marschieren lässt, gelang es trotzdem, den Hörer an seine völlig unkonventionellen Musikgestaltung zu binden. „Amarok“ erreichte in den deutschen LP-Charts Platz 13.

In meinen Augen ist „Amarok“ ein Monumentalwerk, das man an einem Stück anhören muss.

amarok-warning_small

Die Warnung auf der CD sollte man beachten, denn oft genug schreckt man nach leisen und sanften Part´s hoch, da gerade nach ruhigen und entspannten Phasen, die Musik laut und durchdringend auf unsere Ohren drückt. Dies wiederum bedeutet einen musikalischen Hochgenuss von ganzen 60 Minuten mit nur einem Track auf der CD. Die Vinylausgabe muss man leider mittendrin umdrehen.

Interessant ist, das letztendlich Amarok aus 45 Einzelstücken besteht. Eine Auflistung gibt es in den Tracks.

Durch einen Kontakt mit einem australischem Fan, kann ich nun auch die einzelnen Auszüge den weiteren CD´s zuordnen.

Mein Dank an Chris, aus Australien, für die Informationen zu den einzelnen Tracks.

Thank you Chris, from Australia, for the Information by the Tracks.


First Release: 14.06.1990
Label: Virgin Records Ltd.

Details

Amarok  (60:04)

Produced and Engineered by Tom Newmann


Produzent Mike Oldfield
Komponiert Mike Oldfield
Co-Produzent Tom Newman
Aufnahmeleitung Tom Newman
Mike Oldfield plays Bowed Guitar, Acoustic Guitar, Electric Guitar, 12-String Guitar, Classical Guitar, Bass guitar, Sitar Guitar, Glorfindel Guitar, Highly Strung Guitar, Flamenco Guitar, Bazouki, Mandolin, Ukulele, Steinway Piano, Banjo, Farfisa Organ, Lowrey Organ, Shoes, Hoover, Glockenspiel, Marimba, Bodhran, Northumbrian Bagpipes, Clay drums, Triangle, Tambourine, Wonga Box, Bell Tree, Sticks, Finger Cymbals, Toy dog, Melodica, Chairs, Psaltry, Spinet, Flamenco Guitar, Jew’s Harp, Penny Whistles, Bass Whistles, Punch Ball and Club, Spoons, Referee’s Whistle, Fingernails, Pan Pipes, Glass of Water, Guitar Tuner, Violin, Door, Face Slap, Toothbrush and teeth, Vox Organ, Fake Radio, Contents of Aeromodeller’s toolbox, Glass, Hammer and Bucket, Fake Firework, Rototom, Cabasa, Bongos, Orchestral Bass Drum, Timpani, not much synth at all really, Kalimba, Long Thin metallic hanging Tubes
Technischer Berater Richard Barrie
Chor 60 Zulu People
Chor Organisation Julian Bahula
Stimmen und Gesang Janet Brown, Dridget St.John
Personal Assistent Jeremy Parker
Uillean Pipes Paddy Moloney
Cover William Murray
Booklet William Murray

Hintergrundwissen

AMAROK war das vorletzte Album, das Mike Oldfield mit Virgin Records Ltd. produzierte. Aus diesem Grund gibt es viele Diskussionen zu dem Album und regelrechte „Doktorarbeiten“ über das, was AMAROK bedeuten soll.

Mike Oldfield selber hat in verschiedenen Interviews zu dem Titel verschiedene Angaben gemacht, so das dies ein abendfüllendes Thema ist, wenn man über AMAROK diskutiert. Hier einige der gängigsten Fragen zum Album AMAROK.

Was bedeutet nun AMAROK?

Schaut man sich im Internet um, so findet man verschiedene Aussagen. Zum einen soll es ein gälisches Wort sein das „Morgen“ oder „Genie“ heißt. Dann soll es laut der einen Aussage von Mike Oldfield ein Phantasiewort sein. Beim nächsten Mal nannte er es ein Schönklingendes Wort aus dem grönländischen, das „Wolf“ bedeutet.

Wurde AMAROK live auf einem Konzert gespielt?

AMAROK ist ein reines Studioalbum, das wohl kaum möglich ist öffentlich Aufzuführen. Bereits 1988 hat Mike Oldfield bei einer Fernsehnaufzeichnung im britischen Fernsehen das Intro zu Amarok als Bestandteil von „Taurus 3“ gespielt.

Welchen Ursprung hat das Album AMAROK?

Laut einiger Meldungen, sollte AMAROK als Fortsetzung zu „Ommadawn“ geplant sein. Viele der „Ommadawn“ Beteiligten haben am Album „AMAROK“ fast 15 Jahre wieder zusammen gearbeitet. Dazu gehören Paddy Moloney,Clodagh Simonds,  Bridget St. John, Julian Bahula und William Murray. Trotz einiger musikalischen Gemeinsamkeiten, wurde AMAROK eigenständig.

Spricht Margaret Thatcher auf AMAROK?

Nein, die Stimme kommt von Janet Brown. Allerdings war die Imitation wohl gewünscht.

Gibt es eine versteckte Botschaft in AMAROK?

Die gibt es tatsächlich. Nach 48.05 Minuten spielt Mike in einem breiten Synthy Sound einen Morsecode. Dieser wird nicht nur in Fankreisen Übersetzt mit „Fuck off, RB“ Mit RB kann in dem Zusammenhang nur Richard Branson gemeint sein, mit dem Mike Oldfield zu dem Zeitpunkt im juristischen Streit lag.

Da Virgin aus Mike Oldfield Sichtweise zu wenig für die Promotion des Album tat, setze er als Werbegag ein Preisgeld von 1.000 £ (engl. Pfund) aus. Diese sollte der jenige erhalten, der als erstes die versteckte Botschaft entdeckt. Obwohl das Album alles andere als Kommerziell war, fand sich wohl auch ein Gewinner. Roy Rashrook soll der Name des Gewinners lauten. Dieser sang dann neun Jahre später im „The London Handel Choir“ auf dem Album „The Millennium Bell“ mit.

Welche Bedeutung hat der seltsame Gesang auf AMAROK?

Laut Mike Oldfield wird er Text in Xhosa bzw. Zulu gesungen. „Sondela u Somandla sukuma wena obengezela“ soll frei übersetzt „Komm näher Allmächtiger, dessen Licht erscheint.“

Quelle: http://amarok.ommadawn.net

Auszüge

Auf den folgenden CD´s befinden sich Auszüge aus „Amarok“. Chris, aus Australien hat mir eine entsprechende Dokumentation zur Verfügung gestellt, nach dem ich ihm die entsprechenden Tracks geschickt hatte. Hier nun seine Meinung.

CD Track und Ausschnitt Bezeichnung
The Best Of Elements Track 15 (4:43)
(44:46 bis 49:29)
38 – Africa I : Far Build (3:15)
39 – Africa I : Far Dip (0:43)
40 – Africa I : Pre Climax (first 0:45, fades out during last 0:08)
Elements Elements Four
Track 18 (6:16)
(44:46 to 51:02)
38 to 42 inclusive (all of Africa I (6:11), plus 0:05 measurement
difference in Amarok Tracks cueing, fades out during last 0:02)
Amarok – DE
Auszüge aus dem neuen Album
(Deutsche Promo)
Excerpt I (3:09)
(26:20 to 29:29)
21 – Intermission (last 0:06, fades in during first 0:04)
22 – Boat part 1 (3:03, fades out during last 0:06)
Excerpt II (3:22)
(34:24 to 37:46)
27 – Slow Waltz (1:39)
28 – Lion reprise (1:00)
29 – Mandolin reprise 1 (first 0:43)
Excerpt III (9:30)
(44:51 to 54:21)
38 to 47 inclusive (all of Africa I and II (9:33);
38 Africa I : Far Build fades in during first 0:02)
Excerpt IV (1:53)
(18:01 to 19:58)
14 – Fast Riff (actual length 1:56, fades out during last 0:10)
Excerpt V (2:29)
(42:14 to 44:43)
33 – Hoover/Scot (last 0:06, fades in during first 0:04)
34 – Boat part 2 (1:10)
35 – 12 Strings reprise (0:16)
36 – Intro Waltz (0:23)
37 – Green reprise (0:34, fades out during last 0:08)
Amarok X-Trax
Virgin AMACD 1DJ, 5″ CD, U.K. (1990)
Black CD, gold print
Excerpt I (3:05)
(0:00 to 3:05)
01 – Fast Riff (2:32)
02 – Intro (first 0:33, fades out during last 0:09)
Excerpt II (4:16)
(22:04 to 26:20)
16 – Fast Waltz part 1 (last 1:38)
17 – Stop (0:50)
18 – Mad Bit part 2 (0:13)
19 – Fast Waltz part 2 (0:19)
20 – Mandolin (1:01)
21 – Intermission (0:15, fades out during last 0:08)
Excerpt III (3:47)
(29:48 to 33:35)
23 – Intro reprise 1 (last 0:07, fades in during first 0:05)
24 – Intro reprise 2 – part 2 (2:07)
25 – Big Roses (1:05)
26 – Green Green (first 0:23, fades out during last 0:08)
Excerpt IV (5:18)
(36:03 to 41:21)
28 – Lion reprise (1:00)
29 – Mandolin reprise 1 (1:40)
30 – TV-am (0:30)
31 – Mandolin reprise 2 (0:33)
32 – Fast Riff reprise (1:13)
33 – Hoover/Scot (first 0:18, fades out during last 0:08)
Excerpt V (5:38)
(54:24 to 60:02)
48 to 52 inclusive (all of Africa III (5:36), plus 0:02 measurement difference in Amarok Tracks cueing)
Amarok X-Trax
(„Insight Exclusive“)
Virgin AMACD 1, 3″ CD,
Excerpt I (3:05)
(0:00 to 3:05)
01 – Fast Riff (2:32)
02 – Intro (first 0:33, fades out during last 0:09)
U.K. (1990)
Silver CD, black print
Free with W.H. Smith’s „Insight“ in-store music magazine. Redeemable for a
£1 reduction in
Excerpt II (4:16)
(22:04 to 26:20)
16 – Fast Waltz part 1 (last 1:38)
17 – Stop (0:50)
18 – Mad Bit part 2 (0:13)
19 – Fast Waltz part 2 (0:19)
20 – Mandolin (1:01)
21 – Intermission (0:15, fades out during last 0:08)
purchase price of the full Amarok album only at W.H. Smith until 31.7.90. Excerpt V (5:38)
(54:24 to 60:02)
48 to 52 inclusive (all of Africa III (5:36), plus 0:02 measurement difference in Amarok Tracks cueing)

Thank you Chris, from Australia, for the Information by the Tracks.