Hibernaculum

Treue Fans

Heute erhielt ich eine super nette Email von einem gestandenen Mike Oldfield Fan. Da mir der Beitrag so gut gefällt, möchte ich den anderen Fans ihn nicht vorenthalten.

Mike Oldfield? Das grösste Musikgenie aller Zeiten seit Bach

Mehr braucht nicht gesagt zu werden. Dieser Mann ist einfach ein Gott was die Musik betrifft.

Ich könnte mir ein Leben ohne seine Musik nicht mehr vorstellen, es ist ein erhebendes Gefühl wenn man sie hört (und auch versteht). Natürlich muss man sich auf seine Stücke konzentrieren um sie richtig zu geniessen. Vor allem hat er mit Summit Day von Guitars, eines der schönsten Stücke die ich je gehört habe, geschaffen. Leider haben das wohl nur wenige bis jetzt erkannt. Mein letztes Konzert, dass ich von Mike Oldfield besucht habe war in Fürth (Bay.) Stadthalle, nach jedem Titel wurde gepfiffen, geklatscht, geschrieen, eben normal wie bei jedem Liveconcert. Dann setzt sich Oldfield vorn an der Bühne auf einen Stuhl, nur ein Lichtstrahl auf ihn gerichtet und beginnt mit „Summit Day“. Als er den letzten Griff des Stückes auf der Gitarre gemacht hatte „Ruhe“ kein Applaus, kein Ton. Die Menschen waren wie hypnotisiert von dem Song. Es dauerte mindestens zehn Sekunden bis jemand überhaupt anfing zu klatschen. Ich war schon auf viele Konzerte, aber so was habe ich noch nie erlebt.


Nun ich höre nicht nur die Musik von Mike Oldfield sondern analysiere sie auch und komme immer wieder zu dem Ergebnis, ein Perfektionist ersten Grades.

Auch bin seit 1982 Oldfieldfan (Zufall?) Damals war ich Fan von Rainbow, also harter Rock. Eine gute Freundin war Fan von Mike Oldfield und hatte zwei Konzertkarten zu Five Miles Out. Wer ist Oldfield??? Ich hatte zwei Karten von Rainbow und sagte, wenn sie zu Rainbow mitkommt dann gehe ich mit zu Oldfield. Das Oldfield-Konzert war in der Nähe von Erlangen in der Hämmerleinhalle. Eine gigantische Technik auf der Bühne und ich will nicht ins Detail gehen denn das würde Seiten füllen.

Aber die zwei Schlagzeuge die zeitweise synchron spielten waren mehr als beeindruckend. Die Musik ging einem bis ins Mark und brachte mich dazu, dass ich mich in die gute Freundin verliebte. Sie war die Frau meines Kollegen. Vor dem Konzert habe ich nicht mal im entferntesten an so was gedacht, denn wir kannten uns ja schon lange, aber es war einfach diese unglaublich schöne Musik, die ungeahnte Gefühle freisetzte.

„Five Miles Out“ war auch meine erste LP und kaum war „Crisis“ auf dem Markt hatte ich die schon (auf ein geniales Teil). Heute höre ich die Musik von Mike Oldfield fast täglich. Zur Zeit läuft bei mir im Auto die Patinum-Collection von 2006 rauf und runter. Was soll ich dazu noch sagen? Einige Stücke darauf sind einfach abartig gut!

Ich bin jetzt 48 und mein Sohn wird 18 und er hat die Musik immer bei mir gehört. Der ist so fasziniert von diesen Klängen, dass er seit Jahren nun schon ein noch grösserer Fan geworden ist als ich. Er hat alle CDs (habe nicht mal ich) kennt jeden Song und weiß unglaublich viel über Mike Oldfield, über seine Projekte (auch über die, die er gerade plant, wie z.B. Musik mit Motorrädern) und über die ganze Technik mit der Oldfield arbeitet weiß er auch super Bescheid. Da kann man nur sagen erfolgreich infiziert, oder?! Auch für ihn ist Mike Oldfield der absolut grösste Musiker auf der Welt. Und auch ihm fehlt nur noch eines, ein Liveconcert. In Spanien soll eins stattfinden, da will er unbedingt hin.

Ich kann nur noch eins sagen: DANKE Mike Oldfield, vielen vielen DANK!

Holger Thomaneck