Hibernaculum

Angelique von Mike Oldfield

Der erste Track, auf der CD „Light“ des neuen Doppelalbums, „Light And Shade“, von Mike Oldfield, hat eine ruhige Einleitung. Man erkennt sehr schnell einen Ursprung in „Tres Lunas“ bzw. „Maestro“, dem PC-Game.

Zu den bekannten sanften Klängen entwickelt Mike Oldfield dabei noch einen ansprechenden Rhythmus. Dieser Rhythmus ist dabei jedoch recht sanft und bescheiden. Somit lässt sich beim ersten Track schon festlegen, „Light“ ist die Chill-Out Scheibe von Mike.

Angelique ist, von der ruhigen Seite ausgesehen, ein typisches Mike Oldfield Stück. Klare Strukturen mit kleinen Steigerungen und nacheinander einsetzende Klänge und Tönen. Elegante Pianosounds mit einem Gitarrenspiel das nur einem zuzuordnen ist. Mike Oldfield.

Faszinierend ist der uralte Orgelsound, den man eher in den siebziger Jahren als im Jahre 2005 vermuten würde. Dieser Sound hat einen Hauch von „back to the roots“ und „welcome in the next generation“. Er bringt einfach Leben in den Song, der damit einfach noch stärker wird.

Laut Mike Oldfields Beschreibung ist „Angelique“ eine einfache Voreinstellung auf seinem Synthesizer. Wie es zu dem Song kam, kann er dabei selber nicht so genau beschreiben. Für Mike Oldfield ist „Angelique“ einfach engelsgleich.

Die Vocals düften auf elektronischem Wege entstanden sein, wie Mike Oldfield es bereits angekündigt hatte. Sie sind zwar recht einfach gehalten, passen aber zu dem gesamten Songgerüst.

Ein schöner Einstieg in das Doppelalbum „Light And Shade“ von Mike Oldfield, das wir hoffentlich ab dem 07.10.2005 in unseren Händen halten werden.